<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385</id><updated>2012-01-16T07:51:39.480-08:00</updated><title type='text'>Mark Mallokents Blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>71</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112997309349940977</id><published>2005-10-22T02:23:00.000-07:00</published><updated>2005-10-22T02:24:53.506-07:00</updated><title type='text'>Deutsche Poltik im Ersten Weltkrieg</title><content type='html'>Ich lese gerade ein interessantes Buch, nämlich die Memoiren von Johann Heinrich Bernstorff, dem deutschen Botschafter in den USA von 1908 bis 1917, d. h. bis zum Kriegseintritt der USA. Danach war er ebenfalls als Botschafter in Konstantinopel; dann nach Kriegsende Abgeordneter und Diplomat, der vor allem im Völkerbund tätig war.&lt;br /&gt;Es ist heute fast vergessen, daß fundierte Kritik an der deutschen Politik der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zuerst von deutschen Diplomaten kam. Diese hatten eben Einblick in Vorgänge, von denen der Bürger kaum etwas mitbekam, da Diplomatie damals fast völlig im Geheimen betrieben wurde. Es war der Freiherr von Eckardstein, seinerzeit Botschaftsrat in London, der zuerst verriet, daß um 1900 herum die britische Regierung mehrfach versucht hatte, ein Bündnis mit Deutschland einzugehen, was aber durch die blödsinnige Politik Wilhelms II. und Bülows verhindert wurde.&lt;br /&gt;Ein ähnliches Bild entwirft auch Bernstorff, dem es lange gelang, die USA neutral zu halten, wie die deutsche Regierung Präsident Wilson immer wieder brüskiert hat und seine Vermittlungsbemühungen scheitern lies - mit dem bekannten Resultat.&lt;br /&gt;Auch aus seiner Zeit in Konstantinopel bringt er interessante Details: Erwähnt sei seine Chararkteristik von Taalat Pacha, dem Hauptverantwortlichen für die Armeniermorde. Originalzitat: "Als ich ihm immer und immer wieder wegen der armenischen Frage zusetzte, sagte er mir lächelnd: Was wollen sie denn? Die Frage ist erledigt. Es gibt keine Armenier mehr."&lt;br /&gt;Was ich nicht wußte: Auch die deutsche Regierung bzw. Bernstorff hat damals mit der verbündeten türkischen Regierung über die Errichtung eines Jüdischen Nationalheims in Palestina verhandelt. Das ist dann in der Weimaer Republik weitergeführt worden. Bernstorff war hier der Präsident des "Deutschen Komitees Pro Palestina" die in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency für die Gründung einer jüdischen Heimstätte eintrat. Aus naheliegenden Gründen wurde sie 1933 aufgelöst.&lt;br /&gt;Das nur ein kleiner Überblick: Wen es interessiert, der lese Johann Heinrich Bernstorff, Erinnerungen und Briefe, Zürich 1936.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112997309349940977?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112997309349940977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112997309349940977' title='101 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112997309349940977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112997309349940977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/10/deutsche-poltik-im-ersten-weltkrieg.html' title='Deutsche Poltik im Ersten Weltkrieg'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>101</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112871887499605540</id><published>2005-10-07T13:55:00.000-07:00</published><updated>2005-10-07T14:39:42.246-07:00</updated><title type='text'>neues Forum, neues Glück</title><content type='html'>Da die Atlantiker ja leider dichtgemacht haben, mußte ich mir ein neues Forum suchen. Endlich, dank eines Tipps von Gegenstimme, habe ich eins gefunden: &lt;a href="http://www.politikforen.de/index.php"&gt;http://www.politikforen.de/index.php&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;Nirgendwo sonst sind die Meinungen so gegensätzlich. Bei Politikforen streitet die äußerste Rechte mit der äußersten Linken. Das ist wirkliche Diskussionskultur, so wenig ich das Wort sonst schätze. Also, wie sagte doch Ritter Runkel von Rübenstein, "Gut Holz".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112871887499605540?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112871887499605540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112871887499605540' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112871887499605540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112871887499605540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/10/neues-forum-neues-glck.html' title='neues Forum, neues Glück'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112853626902517727</id><published>2005-10-05T11:02:00.000-07:00</published><updated>2005-10-05T11:17:49.036-07:00</updated><title type='text'>High noon</title><content type='html'>Gerade lese ich in SPON, daß die Kanzlerfrage nun endgültig morgen in einem Spitzengespräch geklärt werden soll. Teilnehmen sollen auf der einen Seite Schröder und Münte, auf der anderen Merkel und Stoiber. Einen Haufen Gemeinsamkeiten habe man entdeckt (das ist nicht gelogen: beide Seiten haben gemeinsam, daß sie den Kanzler stellen wollen), nur die letzte, eben die K-Frage, müsse noch geklärt werden.&lt;br /&gt;Es ist doch eigentlich schön, wenn in dieser Welt der ewigen und meistens faulen Kompromisse endlich mal eine Entweder- Oder Entscheidung ansteht. Da ich gerade nichts anderes zu tun habe, will ich einige Szenarien durchspielen:&lt;br /&gt;1. Die amerikanische Lösung. Die Sache wird mit 45igern ausgetragen. Wer lebend den Raum verläßt, wird Kanzler.&lt;br /&gt;2. Die romantische Lösung. Schröder und Merkel heiraten. Gut, ich weiß auch, daß Schröder schon verehelicht ist. Aber er ist so oft geschieden, da kommt es auf einmal mehr auch nicht an. Dann könnten die beiden sich nachts, beim zärtlichen Techtelmächtel, über Streitfragen einig werden.&lt;br /&gt;3. Die deutsche Lösung. Die klassische deutsche Lösung ist immer der "Dolchstoß". D. h. irgendwer muß irgendwen verraten. Also Stoiber Merkel oder Münte Schröder.&lt;br /&gt;Wem weitere Lösungsmöglichkeiten einfallen, der ist herzlich eingeladen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112853626902517727?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112853626902517727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112853626902517727' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112853626902517727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112853626902517727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/10/high-noon.html' title='High noon'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112846090869956505</id><published>2005-10-04T14:10:00.000-07:00</published><updated>2005-10-04T14:21:48.710-07:00</updated><title type='text'>Streik a la française</title><content type='html'>Als wohlinformierter Zeitgenosse wußte ich natürlich, daß heute Metro, Eisenbahnen, Flughäfen, kurzum das gesamte öffentliche Verkehrsnetz bestreikt werden würde. Ich hatte mich entsprechend vorbereitet: Notproviant eingepackt, Eispickel und Schneebrille bereitgelegt, neue Batterien für die Taschenlampe besorgt, die Schlittenhunde gefüttert ... Dann ging ich zur Metro, sie kam nach zwei Minuten und war eher leerer als sonst. Bei Concorde wechselte ich in eine andere Linie; auch hier kam der Zug binnen kürzester Zeit und war abermals nur mäßig voll. Abends, bei der Heimfahrt, das gleiche Bild. War das der große Streik gewesen, bei dem alle Räder (nicht) stillstehen, wenn mein (bzw. der Gewerkschaften) starker Arm es will? Wäre ich ein böser Neocon würde ich sagen, das ist mal wieder typisch französisch: viel Lärm um nicht. Aber vielleicht sind die hiesigen Gewerkschaften ja einfach nur gewitzt. Man braucht nicht mehr wirklich zu streiken, man muß nur dafür sorgen, daß die entsprechenden Meldungen im Fernsehen kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112846090869956505?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112846090869956505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112846090869956505' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112846090869956505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112846090869956505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/10/streik-la-franaise.html' title='Streik a la française'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112837016324983862</id><published>2005-10-03T12:43:00.000-07:00</published><updated>2005-10-04T14:22:54.933-07:00</updated><title type='text'>Paris I</title><content type='html'>Möglicherweise werden meine Leser bemängeln, daß ich kaum etwas über Paris schreibe, diese ach so wunderbare Stadt, über die - zumindest der Deutsche - doch eigentlich Lobeshymnen anzustimmen hat. Ich fürchte jedoch, es mangelt mir am nötigen Enthusiasmus. Auch ist es ein Unterschied, ob man als Tourist einige Tage oder Wochen in einer Stadt verbringt, oder ob man dort ganz normal lebt und seinem Beruf nachgeht. Der Eifelturm ist ja ganz hübsch, aber wenn man ihn öfter sieht, ist er binnen kurzem nur noch ein Haufen Alteisen (Pariser erzählen Neulingen immer gern die Anekdote von jenem Schrotthändler aus der Provinz, der einem geschäftstüchtigen Pariser den Eifelturm abkaufte, und sehr überrascht war, als die Polizei ihn daran hinderte, den Schneidbrenner anzusetzen).&lt;br /&gt;Also, nehmen wir das Negative vorweg: Paris ist - wie alle Großstädte dieser Größe - laut und stressig. Weiterhin - das gilt in dem Maße vielleicht doch nicht für alle vergleichbaren Großstädte - ist Paris teuer! Das hat zwar den Vorzug, daß mir bei meinen gelegentlichen Besuchen im heimatlichen Düsseldorf alles herrlich billig vorkommt, indes man bezahlt doch recht teuer für dieses Vergnügen. Der Grund ist, abgesehen von dem gleichsam "natürlichen" Grund, daß eben Großstädte immer ein höheres Preisniveau aufweisen, vor allem die höhere Mehrwertsteuer (19,6 %) in Frankreich. Das fördert den Konsum durchaus nicht (was Frau Merkel sich merken sollte).&lt;br /&gt;Immerhin, Paris hat auch erfreulichen Seiten, die man in vergleichbaren Städten nicht immer findet. Mir liegt hier vor der Vergleich mit Rom nahe; ich habe dort über ein Jahr gewohnt; beide Städte sind ja etwa von gleichem Kaliber. Anders als Rom hat Paris ein funktionierendes, schnelles und gutausgebautes Nahverkehrssystem: die Metro (U-Bahn), wie sie in Rom eben nur in Ansätzen existiert. Hier und überhaupt im Stadtbild bemerkt man eine konsequente, seit dem 19. Jahrhundert durchgehaltene, rationale Stadtplanung (wie sie in Rom ebenfalls nur in Ansätzen existiert). Insofern mag für den Freund alter Ruinen Rom das schönere Reiseziel sein, wohler fühlt man sich in Paris.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112837016324983862?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112837016324983862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112837016324983862' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112837016324983862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112837016324983862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/10/paris-i.html' title='Paris I'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112781873910339509</id><published>2005-09-27T03:51:00.001-07:00</published><updated>2005-09-27T06:42:35.773-07:00</updated><title type='text'>Schwarzbuch Irak</title><content type='html'>Jüngst erschienen ist hier: "Le Livre noir de Saddam Hussein, sous la direction de &lt;a href="http://www.amazon.fr/exec/obidos/search-handle-url/index=books-fr&amp;field-author=Kutschera,%20Chris/402-1094209-7940945"&gt;Chris Kutschera&lt;/a&gt;, préface de &lt;a href="http://www.amazon.fr/exec/obidos/search-handle-url/index=books-fr&amp;amp;field-author=Kouchner,%20Bernard/402-1094209-7940945"&gt;Bernard Kouchner&lt;/a&gt;". Ich habe das Buch noch nicht in der Hand gehabt; es scheint sich aber um eine detaillierte Zusammenstellung der Verbrechen Saddam Husseins zu handeln, die man offenbar im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Prozeß erstellt hat. Chris Kutschera, der Herausgeber, hat bereits diverse Reportagen über die Verfolgung der Kurden durch Hussein veröffentlicht, ist also für das Thema ausgewiesen.&lt;br /&gt;Hier der Link bei Amazon:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/2915056269/qid=1127818160/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/402-1094209-7940945"&gt;http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/2915056269/qid=1127818160/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/402-1094209-7940945&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier eine Inhaltsübersicht:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.aidh.org/lirecoutevoir/livr-hussein.htm"&gt;http://www.aidh.org/lirecoutevoir/livr-hussein.htm&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112781873910339509?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112781873910339509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112781873910339509' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112781873910339509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112781873910339509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/schwarzbuch-irak_27.html' title='Schwarzbuch Irak'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112775952643420340</id><published>2005-09-26T11:10:00.000-07:00</published><updated>2005-09-26T11:32:07.236-07:00</updated><title type='text'>China</title><content type='html'>Neulich, in einem dieser französischen Riesensupermärkte, wo man außer Spaceshuttles alles kriegt, sagte mein Sohn (6 Jahre), was er in solchen Fällen immer sagt: "Papa, kaufst Du mir was?". Mir ernster Miene wende ich mich ihm zu und belehre ihn über Konsumterror, zwanghaftes Einkaufen, die Freuden des einfachen Lebens, die ... "Paapaaa!!! Kaufst Du mir was?" Jetzt zeigt Papa, daß er auch etwas von Pädagogik versteht. "Hör mal du kleiner Schurke. Wenn du gaaaaaaanz brav bist und keieieieiein Theater machst, dann kaufe ich Dir vieieieieleicht was."&lt;br /&gt;5 Minuten später sind wir am Spielwarenregal. Zu den erfreulichen Seiten des Vaterseins gehört, daß man einen Haufen Sachen wiederendeckt, die man längst vergessen hatte. Man kann wieder Comixhefte lesen, wieder Cowboy spielen, wieder Autoscooter fahren und dergl. mehr. Gut,  meine Lieblingsfrau wirft mir immer diesen gewissen Blick zu, den Frauen seit Evas Zeiten für ihre Ehemänner reserviert haben, aber ich kann doch nun wirklich kein Kleinkind unbeaufsichtigt solche Sachen machen lassen. Aber was wollte ich eigentlich sagen?&lt;br /&gt;Ich schaue mir also das Angebot genauer an, bemerke mit Interesse die durchaus gelunge Nachbildung einer 44er Magnum (Dirty Harry läßt grüßen), des beliebten Kalaschnikow-Gewehrs, des von Robin Hood gebrauchten Bogens, des Power-Rangers (das aktuelle Äquivalent von Batman) als mein Blick - es kaum glauben wollend - an den Preisen hängen bleibt. Nur eine Euro für jedes dieser Teile!! Das ist -  auch den Kaufkraftunterschied in Rechnung gestellt - nur ein Bruchteil dessen, was dergleichen in meiner Jugendzeit kostete. Als ich genauer hinschaue, bemerke ich, daß diese Sachen etwas abgesondert vom sonstigen - deutlich teureren - Spielwarenangebot hängen.&lt;br /&gt;Des Rätsels Lösung: Diese billigen Sachen sind alle "Made in China". Und das zu einem Preis den man einfach nicht mehr überbieten kann. Sollte doch etwas dran sein an der gelben Gefahr? Bei näherer Betrachtung zweifle ich daran. Ich habe einige dieser Sachen gekauft. Sie waren binnen kürzester Zeit kaputt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112775952643420340?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112775952643420340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112775952643420340' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112775952643420340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112775952643420340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/china.html' title='China'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112758449995665958</id><published>2005-09-24T10:39:00.000-07:00</published><updated>2005-09-24T12:07:17.093-07:00</updated><title type='text'>noch einmal Computer</title><content type='html'>Ch. Arm. fragte in einem früheren Post, ob es hier keine Internetcaffees gebe. Das habe ich mich auch schon gefragt. Gut, ich habe nicht systematisch danach gesucht, aber während meiner Internetabstinenz habe ich doch die Augen offen gehalten, ob sich nicht in Wohnungsnähe ein solches befinde. Fehlanzeige. Ebensowenig ist mir bisher ein ordentliches Computerfachgeschäft begegnet.&lt;br /&gt;Mein Vetter, der in der Compterbranche arbeitet, meint, die seien alle am Gare du Nord konzentriert. Mag ja sein, aber die Bäckereien oder die Supermärkte sind doch auch nicht alle in einem Viertel konzentriert. Es bleibt wohl nur eine Schlußfolgerung, die auch durch andere Eindrücke bestätigt wird: Was Computer betrifft, sind die Franzosen noch weiter zurück als die Deutschen. Mein persönlicher Maßstab ist dafür immer Amazon. Vergleicht man das Angebot an Computern und verwandten Geräten beim französischen mit dem beim deutschen Amazon, ist der französische Amazon, was die Vielfalt der Auswahl betrifft, immer etwa zwei bis drei Jahre hinter dem deutschen zurück. Man muß eben Geduld haben. Wenn es endlich gelingt, boudin noir als Attachment zu verschicken, werden sich die Franzosen raketengleich an die Spitze setzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112758449995665958?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112758449995665958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112758449995665958' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112758449995665958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112758449995665958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/noch-einmal-computer.html' title='noch einmal Computer'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112754996350747060</id><published>2005-09-24T01:17:00.000-07:00</published><updated>2005-09-24T01:19:23.513-07:00</updated><title type='text'>Wahl</title><content type='html'>Alle schimpfen über die deutschen Wähler. Ich auch. Daß man der Wahl mit immerhin bedenkenswerten Gründen auch etwas positives abgewinnen kann, erfährt man hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fuckfrance.com/read.html?postid=1506251&amp;replies=18"&gt;http://www.fuckfrance.com/read.html?postid=1506251&amp;amp;replies=18&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112754996350747060?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112754996350747060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112754996350747060' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112754996350747060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112754996350747060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/wahl.html' title='Wahl'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112750653029687743</id><published>2005-09-23T12:43:00.000-07:00</published><updated>2005-09-24T00:40:52.860-07:00</updated><title type='text'>Dieses und jenes</title><content type='html'>Man muß wissen, wenn man verloren hat. Ich habe mir also - mit Tränen in den Augen - einen neuen Computer gekauft (Wie sagte doch ein kluger Erpel: "Leute, die Geld ausgeben, verstehen nichts von den wahren Freuden eines Kaptialisten"). In so einem Versandhaus habe ich ihn bestellt, zusammen mit einem neuen Windows XP. Das Windows kam zwei Tage vor dem Computer, und was tue ich, ich installiere das neue Windows auf meinem alten PC, dem, mit dem ich seit Wochen nicht mehr ins Internet komme. Und - der Leser wird es schon erraten haben - auf einmal funktioniert der alte Compi wieder einwandfrei. Jetzt stehe ich da mit zwei funktionierenden Computer. Was soll ich mit zwei Computern? Aber, siehe da, meine Frau, die doch früher gar nicht genug über Compis und Internet wettern konnte, will auf einmal auch einen haben. Nun, ein braver Ehemann kommt allen Wünschen seiner besseren Hälfte zuvor, ich werde also den alten im Wohnzimmer anschließen. Kann man 2 Compis über ein Modem betreiben? Die Antwort kennt nur Bill Gates.&lt;br /&gt;Immerhin, ich will gar nicht leugnen, daß mein wochenlager Kampf mit dem Computer auch erfreuliche Seiten hatte. Ich bin auf diverse Supportsides gestoßen, wo die Leute mir völlig kostenlos all ihr Wissen, all ihre Erfahrungen zur Verfügung gestellt haben. Wenn es doch nicht funktioniert hat, lag es zweifellos an mir. Gleichwohl, eine Beobachtung will ich doch loswerden. Früher, als ich Computer nur vom Hörensagen kannte, glaubte ich, das wären Geräte von höchster Exaktheit und Präzision. Diesen Glauben habe ich völlig verloren. In diesen Supportgroups hieß es völlig bedenkenlos: "Bügel mal den Treiber drüber, schmeiß mal das Programm runter... etc." Nie hätte ich früher gewagt, mich einem Computer so respektlos zu nähern. Mittlerweile scheint mir, daß es weitgehend Glücks- und Zufallssache ist, wenn so ein Kasten funktioniert. Man stelle sich einmal einen Automechaniker vor, der den Motor versuchsweise mal hinten, mal vorne einbaut, die Räder mal oben, mal unten montiert. Aber genug von Computern.&lt;br /&gt;Wenn ich mich jetzt, nach rund zweimonatiger Pause, wieder im Netz und in der Welt umsehe, wird mir ganz anders. Kaum bin ich mal nicht da, hat mein Lieblingsforum (die Atlantiker) dichtgemacht (schluchz, heul), ist New Orleans überflutet und hat Deutschland sich verwählt. "O tempora, o mores", möchten ich und Cicero hier ausrufen. Und ebenso: "Quousque tandem, Schröder, patientia nostra...". Dabei kann ich nicht leugnen, daß Schröder mir (ebenso wie Catilina dem Cicero) doch so etwas wie widerwilligen Respekt einflößt. Er hat keine Chance, aber er nutzt sie. Alle anderen stehen da und machen ein dummes Gesicht. Wenn Politik nur aus Wahlkämpfen bestände, wäre Schröder wirklich ein großer Mann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112750653029687743?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112750653029687743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112750653029687743' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112750653029687743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112750653029687743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/dieses-und-jenes.html' title='Dieses und jenes'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112556749883471446</id><published>2005-09-01T02:27:00.000-07:00</published><updated>2005-09-01T02:38:18.843-07:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen</title><content type='html'>Nach langer Pause hier ein neuer Post. Zuerst war ich im Urlaub und hoffte im Stillen, daß während meine Abwesenheit irgendein Wunder meinen Compi wieder ans laufen gebracht hat. Aber ach, nicht einmal das bringt Ratzi zustande.&lt;br /&gt;Immerhin, ich bekomme wieder Verbindung zu meinem Provider (?), Server (?), Remotecomputer (?) - also diesem Dingsda, zu dem das Kabel führt, das in meinem Computer steckt -; nur der Internetexplorer weigert sich zu funktionieren.&lt;br /&gt;Übrigens hat das auch seine erfreulichen Aspekte. Man bemerkt auf einmal, wie hilfsbereit viele Menschen doch sind. Vor allem solche, die etwas von Computern verstehen (oder das zumindest glauben). Siegesgewiß, selbstbewußt und herablassen lächelnd setzen sie sich vor das Gerät, um dann nach etwa 2 Stunden wilde Flüche von sich zu geben.&lt;br /&gt;Heute abend wird dann eine neue Runde beginnen im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis, zwischen mir und dem Computer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112556749883471446?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112556749883471446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112556749883471446' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112556749883471446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112556749883471446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/09/lebenszeichen.html' title='Lebenszeichen'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112141752204249528</id><published>2005-07-15T01:43:00.000-07:00</published><updated>2005-07-15T01:52:02.046-07:00</updated><title type='text'>Frauen und Computer</title><content type='html'>Ich bin zwar wieder gesund, aber ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe meine Frau an meinen Computer gelassen! Seither habe ich Virenbefall und komme nicht mehr ins Internet (Ist der Computer eifersüchtig auf meine Frau? Oder meine Frau auf den Computer? Ach, wer versteht schon Frauen und Computer).&lt;br /&gt;Gestern war mein Vetter da; der in der Computerbranche arbeitet. Zwei Stunden hat er an dem Teil rumgemurxt, dann sagte er: "Kauf dir einen neuen Computer." Vielleicht sollte ich mir eine neue Frau kaufen. Aber das wäre noch teurer.&lt;br /&gt;Erst einmal werde ich jetzt in Urlaub fahren und mich der Klärung der Frage widmen, die uns allen am Herzen liegt: Gibt es ein Leben außerhalb des Internets?&lt;br /&gt;Mit neuen Beiträgen ist erst im August zu rechnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112141752204249528?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112141752204249528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112141752204249528' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112141752204249528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112141752204249528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/07/frauen-und-computer.html' title='Frauen und Computer'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112106628482952669</id><published>2005-07-11T00:16:00.000-07:00</published><updated>2005-07-11T00:18:04.833-07:00</updated><title type='text'>Stöhn</title><content type='html'>Immer noch Grippe. Mir kreist der Hut! Mein Gehirn käst! Es ist völlig verdunstet! Langsam ist es nicht mehr lustig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112106628482952669?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112106628482952669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112106628482952669' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112106628482952669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112106628482952669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/07/sthn.html' title='Stöhn'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112066791426270708</id><published>2005-07-06T09:11:00.000-07:00</published><updated>2005-07-06T09:53:12.006-07:00</updated><title type='text'>Wahlhelfer Loriot</title><content type='html'>Die letzten Tage habe ich flach gelegen; die beste Ehefrau von allen diagnostizierte eine "Sommergrippe" (kann man eigentlich die auch im Winter kriegen?). Irgendwie ist es ganz lehrreich mit 39 Fieber im Bett zu liegen. Man sieht alles aus weiter Ferne, sehr distanziert; man nähert sich ohne große Mühe jenem Geisteszustand an, den - glaube ich - die Buddisten in angestrenger Meditation anstreben. Aber, kaum genesen, setzten die alten Reflexe wieder an, und ich eile an den Compi.&lt;br /&gt;Man liest ja häufig, daß die deutschen Dichter ein besonders enges Verhältnis zur SPD hätten. Dafür liefert SPON heute den Beweis. Die SPD will ihre Farbe ändern, nämlich von Rot zu Umbra. "Dieser Müntefering ist ja ein ganz rafinierter", dachte ich mir, als ich das las. Er hat nämlich Loriot zu Rate gezogen. In einem seiner frühen Werke empfiehlt dieser, wenn man den Anschein erwecken wolle, man sei ein großer Kenner von Innenarchitektur, dann solle man einen kritischen Blick auf die Wand werfen und monieren, es fehle ein Hauch Umbra.&lt;br /&gt;Diese Prinzip hat sich die SPD schon des längeren zu eigen gemacht und kreativ weiterentwickelt. Um wirtschaftspolitische Kompetenz zur Schau zu stellen, moniert sie, es fehle eine Reichensteuer, um bildungspolitische,es fehlten Eliteuniversitäten.&lt;br /&gt;Indes: Quod licet Iovi, non licet bovi.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,363926,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,363926,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112066791426270708?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112066791426270708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112066791426270708' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112066791426270708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112066791426270708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/07/wahlhelfer-loriot.html' title='Wahlhelfer Loriot'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112015675988344523</id><published>2005-06-30T11:32:00.000-07:00</published><updated>2005-06-30T11:40:41.353-07:00</updated><title type='text'>Scientology</title><content type='html'>Einen - wie immer - wunderbaren Beitrag von Andrew Hammel (German Joys, siehe die Seiten-Bar) über die Scientology Sekte und die deutschen Reaktionen auf diese will ich hier wenigsten im Ausschnitt dokumentieren:&lt;br /&gt;"Whenever I see a German politician or activist warning of the terrifying dangers of Scientology, I wonder why Germans get so incredibly worked up about Scientology. My guess is there are two possible explanations: one fairly legit, and one less so. The legit explanation is that Germany is especially sensitive to any kind of organization that seems to aspire to create a glorious new society or control the lives of its members (see: Socialism, National). That I can understand. The other explanation I propose derives from undertones you hear in many German critiques of Scientology: that it's (1) American; (2) makes a lot of money; and (3) was founded by a guy who had absolutely no academic degrees or titles of any kind!"&lt;br /&gt;Ich fürchte, ich fürchte, daß eher Nr. 2 (und vor allem Unterkapitel 3) zutreffend ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112015675988344523?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112015675988344523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112015675988344523' title='65 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112015675988344523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112015675988344523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/scientology.html' title='Scientology'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>65</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-112006431429650539</id><published>2005-06-29T09:43:00.000-07:00</published><updated>2005-06-29T09:58:34.300-07:00</updated><title type='text'>Worte und Taten</title><content type='html'>Beim Kampf gegen Antisemitismus, bei Freundschaftsbekundungen mit Israel, beim Bau von Gedenkstätten für ermordete Juden lassen sich die Deutschen von niemandem übertreffen. Die Deutschen haben die Vergangenheit bewältigt und aus der Geschichte gelernt: Antisemitismus ist Bäh. Und jetzt - fast programmgemäß just nach der Eröffnung des Mahnmals in Berlin - naht endlich die Gelegenheit, auf welche die Deutschen seit 1945 voll Ungeduld gewartet haben. Sie können das tun, was sie schon immer haben tun wollen, nämlich den Worten Taten folgen lassen: Wie ich SPON entnehme, befindet sich zur Zeit eine israelische Delegation in Deutschland, die um Unterstützung gegen den Iran, insbesondere gegen das iranische Atombombenprogramm, bittet. Klugerweise hat sie sich an Israels besten Freund, unseren Außenminister Joschka Fischer gewandt. Was für eine Gelegenheit: So kurz vor den anstehenden Neuwahlen wird er seinen Namen in den Geschichtsbüchern unsterblich machen, wird er als Israels Retter in die Geschichte eingehen. Oder etwa nicht?&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,362882,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,362882,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-112006431429650539?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/112006431429650539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=112006431429650539' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112006431429650539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/112006431429650539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/worte-und-taten.html' title='Worte und Taten'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111998431409724060</id><published>2005-06-28T11:40:00.000-07:00</published><updated>2005-06-28T11:45:14.100-07:00</updated><title type='text'>Rätsel Computer</title><content type='html'>Gerade schalte ich meinen Computer ein und will auf ein Ikon auf dem Bildschirm klicken, da sehe ich, daß die Ikons auf einmal alle völlig neu angeordnet sind, so als hätten sie auf einmal heimlich ihre Plätze getauscht. Was geht hier vor? Sind Computer etwa doch intelligente Wesen? Haben sich Außerirdische meiner Festplatte bemächtigt?&lt;br /&gt;Die Antwort kennt nur Bill Gates.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111998431409724060?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111998431409724060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111998431409724060' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111998431409724060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111998431409724060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/rtsel-computer.html' title='Rätsel Computer'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111990360764278835</id><published>2005-06-27T13:07:00.000-07:00</published><updated>2005-06-27T13:20:07.646-07:00</updated><title type='text'>Bücher</title><content type='html'>Wer gerne etwas lustiges liest, dem empfehle ich Tim Allen, Don't stand to close to a naked man, 1994 (billig bei Amazon erhältlich). Der Autor ist besser bekannt als Tim Taylor aus meiner Lieblingscomedyserie "Guck mal wer da hämmert" (demnächst bei Amazon auf DVD - allmählich muß ich mich doch mal mit denen verlinken). Meine Frau behauptet ja immer, ich hätte viel mit Tim Taylor gemeinsam (ist das nun ein Kompliment? - egal, ich fasse es einfach so auf). Im Buch steht das im Mittelpunkt, was ja auch in der Serie thematisiert wird: unser - d. h. der &lt;strong&gt;Männer&lt;/strong&gt; - Verhältnis zu jenen merkwürdigen Wesen namens &lt;strong&gt;Frauen&lt;/strong&gt;, die meines Erachtens nach von einem anderen Planeten stammen (das erklärt doch eine Menge). Eines seiner Worte der Weisheit will ich dem Leser mit auf den Weg geben: "Monogamy is possible. Painful, but possible".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111990360764278835?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111990360764278835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111990360764278835' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111990360764278835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111990360764278835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/bcher.html' title='Bücher'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111980190803625089</id><published>2005-06-26T08:58:00.000-07:00</published><updated>2005-06-26T12:08:54.920-07:00</updated><title type='text'>Kultur</title><content type='html'>Es gibt Worte, die sich gleichsam inflationär verbreiten, die plötzlich in aller Munde sind. Daß auch Kultur zu diesen gehört, brauche ich wohl nicht weiter zu begründen; der Leser wird das schon selbst gemerkt haben. Nicht nur für sich allein kommt das Wort ständig vor, vielleicht noch häufiger findet man es in Komposita. Angefangen bei der "Eßkultur", über die "Erinnerungskultur" bis hin zur "Gedenkstättenkultur", von der man neulich im Zusammenhang mit der Eröffnung des Mahnmals in Berlin lesen konnte. Jeder wird diese kleine Auswahl leicht um ein Vielfaches verlängern können.&lt;br /&gt;Man könnte meinen, eine neue "Kulturblüte" wäre angebrochen, eine neue Klassik, ein neues goldenes Zeitalter. Indes, so mein Eindruck, eine rechte Freude will über diese überbordende Kultur nicht aufkommen. Vielleicht verhält es sich mit der Kultur ja wie mit dem Geld, von dem man um so mehr redet, je weniger man davon hat.&lt;br /&gt;Damit könnte man sich abfinden, wenn nicht die an sich schätzenswerte "Kultur" nachgerade dazu herhalten müßte, Erscheinungen zu verdecken und zu rechtfertigen, die sich nun einmal nicht rechtfertigen lassen. Wohl jeder hat schon einmal den Satz gehört: "Die (hier beliebige Völkerschaft einsetzen) haben eben eine andere Kultur." Was soll das eigentlich heißen?&lt;br /&gt;"Kultur" hat zwei Bedeutungen: die eine benennt die "Hochkultur", d. h. die Gesamtheit an künstlerischen, literarischen und wissenschaftlichen Leistungen entweder der Menschheit im allgemeinen oder einer bestimmten Nation im besonderen. Die andere, die "Volkskultur", benennt die Gesamtheit an Sitten, Gebräuchen und religiösen Vorstellungen eines bestimmten Volkes. Dieser Kulturbegriff entstammt ursprünglich wohl der Ethnologie, der Völkerkunde, jener Wissenschaft, die sich mit den "primitiven" Kulturen befaßt.&lt;br /&gt;Nun ist der Sachverhalt, daß in anderen Ländern andere Sitten herrschen, nicht weiter problematisch, er wird es aber, wenn diese anderen Sitten - um sie zu rechtfertigen - als "Kultur" benannt werden. Daß Kunst, Literatur und Wissenschaft, also das, was ich als "Hochkultur" charakterisiert habe, schützens- und förderungswürdig ist, dürfte wohl breiten Konsens finden, daß dies auch für die Volkskultur gelten sollte, dafür sehe ich keinen Grund. Sie mag eine gewisse Achtung beanspruchen können, jedoch nur solange, wie sie nicht im Widerspruch zu den Gesetzen und zu den Anforderungen der Humanität steht. Wie Wolfgang Pohrt es formuliert hat: "Die Kultur des Menschenfressers bestünde im Auffressen von Menschen". Um nun die Nutzanwendung auf die aktuelle Lage vorzunehmen: Phänomene wie Zwangsverheiratungen, -beschneidungen, Ehrenmorde, Ächtung Andersgläubiger u. s. w. mögen in manchen Ländern durchaus "Sitte" sein (sie &lt;em&gt;waren&lt;/em&gt; es auch in unserem eigenen), sie sind darum noch lange keine "Kultur" und können auch nicht den Respekt erwarten, welche man dieser in kultivierten Ländern entgegenbringt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111980190803625089?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111980190803625089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111980190803625089' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111980190803625089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111980190803625089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/kultur.html' title='Kultur'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111970840694124935</id><published>2005-06-25T06:51:00.000-07:00</published><updated>2005-06-25T07:11:25.416-07:00</updated><title type='text'>Demographie</title><content type='html'>Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die Medien voll mit Horrornachrichten über die Überbevölkerung und die schrecklichen Konsequenzen, welche sie mit sich bringt. Offensichtlich waren die Medien erfolgreich: die Deutschen sind in sich gegangen, haben einen Knoten in den .... gemacht und so die Geburtenrate zurückgeschraubt. Indes, "Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage", wie ich und Goethe immer sagen; wir Deutsche haben es übertreiben und sind nun auf einmal vom Aussterben bedroht. Insbesondere die Akademiker, die intellektuelle Elite des Landes, sind es - so liest man - die es am rechten Fortpflanzungseifer fehlen lassen.&lt;br /&gt;Da ist nun ein jeder aufgerufen, über geeignete Gegenmaßnahmen nachzusinnen. Hier folgt mein Vorschlag: An allen Universitäten und im öffentlichen Dienst überhaupt gibt es Frauenförderpläne, mit denen sichergestellt wird, daß Frauen bevorzugt eingestellt und befördert werden. Hier könnte man einsetzten, und zwar indem man die "Frauen-" durch "Elternförderpläne" ersetzt. Das will sagen, daß dann nicht Frauen, sondern vielmehr Eltern - egal ob männlich oder weiblich - bevorzugt eingestellt oder befördert werden würden.&lt;br /&gt;Ich wette, das wäre wirksamer als jede Kindergelderhöhung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111970840694124935?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111970840694124935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111970840694124935' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111970840694124935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111970840694124935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/demographie.html' title='Demographie'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111954335025935502</id><published>2005-06-23T09:07:00.000-07:00</published><updated>2005-06-23T09:15:50.263-07:00</updated><title type='text'>Thema verfehlt</title><content type='html'>Der Kosmoblog (verlinkt in der Sidebar) dokumentiert die Statements, welche Blair und Schröder in der Bildzeitung veröffentlicht haben. Dort wollen sie ihre Ziele und Absichten in Bezug auf Europa darlegen, das alles vor dem Hintergrund des jüngst gescheiterten EU-Gipfels. Der Unterschied zwischen beiden Aufsätzen ist beträchtlich. Blair sagt, was er will und warum er es will. Er ermöglicht damit dem Leser eine klare Entscheidung, ob er sich Blairs Ansichten zu eigen machen will oder ob er das nicht will. Ganz anders Schröder. Nichts als wolkige Gemeinplätze. Würde mein alter Deutschlehrer Schröders Aufsatz bewerten, er würde "Thema verfehlt" drunter schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111954335025935502?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111954335025935502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111954335025935502' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111954335025935502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111954335025935502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/thema-verfehlt.html' title='Thema verfehlt'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111938703358293743</id><published>2005-06-21T13:40:00.000-07:00</published><updated>2005-06-21T13:50:33.586-07:00</updated><title type='text'>Freud und Leid eines Computerbetreibers</title><content type='html'>Letzte Woche bekam ich einen Brief von meinem Internetanbieter, der mitteilte, er müsse (aus mir nicht ganz verständlichen Gründen, was heißt " votre zone n'a malheureusement pas été dégroupée") meine Flatrate um 2,50 Euro erhöhen. Na ja, was soll man machen. Ein bißchen habe ich mich geärgert, andererseits, um 2, 50 sich aufregen?&lt;br /&gt;Heute bekam ich einen neuen Brief, wo er mit mitteilte, der Brief sei aus "raisons techniques indépendantes de notre volonté" gar nicht für mich bestimmt gewesen, und ich möge ihn als gegenstandslos betrachten. Zugleich bietet man mir eine Senkung der Flatrate an. Das ist natürlich wieder erfreulich.&lt;br /&gt;Was ich aber doch lustig und zugleich tröstlich finde: selbst bei Leuten, die berufsmäßig mit Compis und Internet zu tun haben, machen diese was sie wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111938703358293743?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111938703358293743/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111938703358293743' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111938703358293743'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111938703358293743'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/freud-und-leid-eines.html' title='Freud und Leid eines Computerbetreibers'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111921589584171246</id><published>2005-06-19T14:14:00.000-07:00</published><updated>2005-06-19T14:18:15.850-07:00</updated><title type='text'>Kritik der Kritik</title><content type='html'>In letzter Zeit kann man in vielen Medien und Foren heftige Kritik an Zwangsehen und Zwangsbeschneidungen verfolgen, wie sie vor allem unter Muslimen üblich sind bzw. vorkommen. Ich halte diese Kritik für sehr berechtigt, was mich gleichwohl ärgert, ist, daß - soweit ich sehe - immer und ausschließlich die muslimischen Frauen als Opfer und - meist eher implizit als explizit - die muslimischen Männer als Täter. Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte man in den Medien ganz ähnliche Beiträge hören und sehen, die Gewalt von (deutschen) Männern gegen (deutsche) Frauen thematisierten. Man hat dann dieses Problem einmal etwas genauer untersucht, und - siehe da - es stellte sich heraus, daß eheliche Gewalt fast ebensooft von Frauen wie von Männern ausgeübt wird. Seither war das Thema aus den Gazetten verschwunden, um nun - arabisch kostümiert - seine Auferstehung zu feiern.&lt;br /&gt;Was die Zwangsehen betrifft, so scheint mir völlig offensichtlich, daß Frauen hier in exakt gleichem Maße wie Männer betroffen sind. Wenn - wie es ja in solchen Fällen offenbar häufig vorkommt - eine Frau ihren Mann erst bei der Hochzeit kennenlernt, dann gilt das doch auch umgekehrt!!! Vielleicht schließe ich ja vorschnell von mir auf andere, aber ich würde nicht gerne eine Frau heiraten, die ich noch nie vorher gesehen habe.&lt;br /&gt;Ähnlich ist es bei Beschneidungen. Auch solche werden in weiten Teilen Afrikas und Asiens üblicherweise nicht nur bei Frauen, sondern auch bei männlichen Jugendlichen bzw. bei jungen Männern durchgeführt. Und Beschneidungen bei Männern sind keineswegs weniger gravierend als bei Frauen. Um eine neutrale Quelle zu zitieren (Wikipedia): "Diese Sichtweise blendet die Knaben als Opfer aus, d.h. die Körperverletzung von Jungen wird nach wie vor größtenteils nicht ernst genommen, wie auch die Tatsache, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit unabhängig vom Geschlecht gilt. Darüberhinaus wird auch die Beschneidung von Knaben in Ländern der Dritten Welt, etwa in &lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Afrika"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Afrika&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, Vorderasien und &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Indonesien"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Indonesien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; oder bei den &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Aborigine"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Aborigines&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt; in &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/wiki/Australien"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Australien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;, oft nicht mit Betäubung und sterilisierten chirurgischen Instrumenten, sondern unter sehr primitiven Bedingungen vorgenommen, was zu bleibenden&lt;/span&gt; Schäden oder gar zum Tod führen kann" (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision)"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Fazit: Kritik an solchen Praktiken ist richtig und nötig, aber sie sollte nicht auf halbem Wege stehen bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111921589584171246?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111921589584171246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111921589584171246' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111921589584171246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111921589584171246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/kritik-der-kritik.html' title='Kritik der Kritik'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111912899725626933</id><published>2005-06-18T14:06:00.000-07:00</published><updated>2005-06-18T14:09:57.266-07:00</updated><title type='text'>Von Außen gesehen</title><content type='html'>Wer - wie ich - öfters einmal in amerikanischen Blogs surft (eine gute Linkliste bei American Future in der Sidebar), die sich kritisch mit der Politik Frankreichs und Deutschlands beschäftigen, dem werden zunächst die Übereinstimmungen auffallen. Beide Länder haben auf der anderen Seite des Atlantiks zur Zeit - na sagen wir mal - keinen übermäßig guten Ruf. Auch die Gründe sind offensichtlich: Anstoß erregt vor allem die Appeasementpolitik, welche beide Regierungen gegenüber den Islamisten verfolgen, insbesondere ihre Weigerung, am Irakkrieg teilzunehmen. Das ist ebenso berechtigt wie naheliegend.&lt;br /&gt;Interessant finde ich, daß trotz dieser Übereinstimmung beide Nationen durchaus unterschiedlich gesehen werden, und zwar wird generell Frankreich noch weitaus negativer als Deutschland bewertet. Warum? Zunächst einmal argumentieren die Amerikaner: Wir haben die Frogs zweimal herausgehauen, 1918 und 1944, und das ist nun der Dank. Das zweite Argument wird selten explizit formuliert, kommt aber zwischen den Zeilen recht deutlich zum Vorschein. Vor allem wegen 1940 gelten die Franzosen als Feiglinge, als Weicheier, und was dergleichen Komplimente mehr sind. Gern wird dann ein markiger Ausspruch des Generals Patton zitiert, der offenbar einmal gesagt hat: "Ich habe lieber eine deutsche Division vor mir, als eine französische hinter mir".&lt;br /&gt;Das ist eine schöne Überleitung zu dem Grund, warum die Deutschen doch noch besser als die Franzosen wegkommen. Allem Anschein nach gelten wir in den USA nach wie vor als harte Kämpfer, als erstklassige Soldaten, zwar als ein bißchen dämlich, aber doch als tough. Nachdem ich mir selbst seinerzeit 15 Monate lang alle Mühe gegeben habe, die Russen abzuschrecken, hege ich begründete Zweifel an dieser Ansicht. Ich fürchte, unsere amerikanischen Freunde hätten da, wenn wir uns wirklich am Irakkrieg beteiligt hätten, eine unangenehme Überraschung erlebt.&lt;br /&gt;Insofern besteht doch Grund zu vorsichtigem Optimismus. Mit ein wenig Geschick müßte es möglich sein, daß wir uns bei dem demnächst anstehenden Kurswechsel in der Außenpolitik als harmlose Naivlinge darstellen, die von den bösen Franzosen verführt und verleitet worden sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111912899725626933?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111912899725626933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111912899725626933' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111912899725626933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111912899725626933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/von-auen-gesehen.html' title='Von Außen gesehen'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111903599040939951</id><published>2005-06-17T12:15:00.000-07:00</published><updated>2005-06-17T12:19:50.416-07:00</updated><title type='text'>Vom Nutzen der Historie für das Leben</title><content type='html'>"Umfragen belegen: Viele Jugendliche in unserem Lande besitzen nur dürftige Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Massenverbrechen. Diesen betrüblichen Umstand machen sich Rechtsradikale und Neonazis zunutze, um ihre Lügen und Legenden unters Volk zu bringen". So beginnt ein Artikel von Volker Ullrich in der aktuellen Zeit. Ich habe solche und ähnliche Aussagen schon unzählige Male gelesen und vermute, daß es meinen Lesern genauso geht. Nachgerade sind sie zu dem geworden, was Literaturwissenschaftler einen "Topos" nennen, d. h. sie sind zu einer Struktur geronnen, welche von niemandem bestritten oder bezweifelt wird, einem Muster, das sich gleichsam von selbst immer von neuem reproduziert. In aller Regel folgt dann ein flammender Aufruf, mehr Geschichte zu unterrichten, mehr im Fernsehen darüber zu bringen oder ein bestimmtes historisches Buch zu lesen. Schauen wir uns diesen Topos einmal genauer an.&lt;br /&gt;Jeder weiß, daß es kein anderes Thema gibt, welches seit Jahrzehnten so intensiv, so eingehend in Geschichtsunterricht und Medien behandelt wird, wie eben der Nationalsozialismus und seine Massenverbrechen. Wenn es tatsächlich wahr sein sollte, daß viele Jugendliche (warum eigentlich nur Jugendliche?) gleichwohl nur dürftige Kenntnisse über diese Themen haben, so liegt es nicht am Mangel an Informationen, sondern einfach am Mangel an Interesse. Das ist nichts, was von vornherein zu verurteilen wäre. Die Interessen und Begabungen der Menschen sind nun einmal verschieden. Man kann ein ehrenwerter Mensch sein, auch ohne die geringste Ahnung vom Nationalsozialismus zu haben. Ja, ich behaupte, ein solcher Mangel an Interesse ist - nicht immer, aber doch häufig - ein Zeichen von gesundem Menschenverstand. Warum eigentlich soll man sich eingehend mit einem so widerwärtigen, abstoßenden, ekelerregenden Thema beschäftigen? Wer einmal in Hundekacke getreten ist, muß diese nicht genauer untersuchen, um zu wissen, daß er solches in Zukunft besser vermeidet. In Deutsch, Englisch, Chemie, Mathematik oder wo auch immer versucht man dem Schüler, die gelungenen, die richtigen Resultate und Ergebnisse der einzelnen Fächer nahezubringen, nur der Geschichtsunterricht macht eine Ausnahme.&lt;br /&gt;Umgekehrt speist sich das Interesse am Nationalsozialismus keineswegs ausschließlich aus begründetem Abscheu, sondern vielmehr aus der Faszination, welche dieser Gegenstand immer noch ausstrahlt. Man denke an diesen ewigen Rummel um Albert Speer und Leni Riefenstahl, an "Dokumentarfilme", in denen überwiegend alte Wochenschauen, also Nazipropaganda, reproduziert wird, oder an Zeitzeugen, die im Fernsehen animiert aus ihrer Jugend plaudern, als sie mit dem Panzer durch Rußland rollten. Zuschauer, die im Alltag vor ihrem Chef kuschen müssen und noch froh sein dürfen, daß sie nicht arbeitslos sind, können sich dann tagträumend in eine Zeit zurückversetzen, als vor ihren Opas die ganze Welt zitterte. Das Interesse an solchen Sendungen ist das gleiche, welches das Publikum In Pearl Harbour-Filme treibt oder zu Landser-Heften greifen läßt.&lt;br /&gt;Auch die These, historische Kenntnisse seien eine Art Schutzimpfung gegen Neonazipropaganda, ist fragwürdig. Wer einmal Neonazis erlebt hat, weiß, daß die einem ständig mit historischen Fragen nerven, über Auschwitz, über die Juden, über Dresden und ähnliches mehr. Es ist eine Zumutung, von einem nicht an Geschichte interessierten Bürger zu erwarten, daß er sich mit diesem Pack auseinandersetzt, ihre Argumente ernstnimmt. Warum soll er ihnen die Ehre antun, dicke historische Bücher zu wälzen, die ihn nicht im mindesten interessieren, nur um deren Unsinn widerlegen zu können. Es gibt hochqualifizierte Historiker, die dies hinlänglich getan haben. Die Forderung, man solle sich der Neonazis wegen mit dem Nationalsozialismus beschäftigen, verleiht diesen eine Dignität, die ihnen nicht zukommt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111903599040939951?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111903599040939951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111903599040939951' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111903599040939951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111903599040939951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/vom-nutzen-der-historie-fr-das-leben.html' title='Vom Nutzen der Historie für das Leben'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111883687417540532</id><published>2005-06-15T04:35:00.000-07:00</published><updated>2005-06-15T05:04:36.326-07:00</updated><title type='text'>Guantanamo</title><content type='html'>Gestern fand ich in meinem Briefkasten eine Nummer des Time-Magazines (Vol. 165, No. 25 von "June &lt;strong&gt;20&lt;/strong&gt;, 2005" sic), mir offenbar als Werbegeschenk zugeschickt. Darin findet sich ein ausführlicher Artikel über die Haftbedingungen in Guantanmo; er zeigt leider, daß sich die amerikanischen - nun sagen wir einmal "Vernehmungsspezialisten" - keineswegs auf das Herunterspülen von Koranseiten beschränkt haben.&lt;br /&gt;Man bezieht sich dort auf ein "interrogation log" (Vernehmungs-Tagebuch), das der Zeitschrift offenbar zugespielt worden ist; es enthält detaillierte Angaben, wie ein bestimmter Häftling durch sich langsam steigernde Folterungen dazu gebracht wird, den Vernehmern Aussagen zu liefern. Den Begriff "Folterungen" verwende ich hier bewußt, denn wenn diese sich auch im Rahmen halten und unter ärztlicher Aufsicht stattfinden, so kann man sie doch nicht anders bezeichnen, ohne zu verharmlosen. Wohlgemerkt, verglichen mit dem, was in Saddam Husseins Gefängnissen stattfand, ist das immer noch harmlos, indes, Folter ist keine Frage von Mehr oder Weniger, sondern von Entweder - Oder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111883687417540532?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1071284,00.html' title='Guantanamo'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111883687417540532/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111883687417540532' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111883687417540532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111883687417540532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/guantanamo.html' title='Guantanamo'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111877893216700287</id><published>2005-06-14T12:51:00.000-07:00</published><updated>2005-06-14T12:57:21.253-07:00</updated><title type='text'>Unter Deutschen</title><content type='html'>Andrew Hammel, ein amerikanischer Jurist, der zur Zeit an der Uni Düsseldorf lehrt, beschreibt in seinem Blog die - nun ja, nennen wir es - Eigentümlichkeiten jenes merkwürdigen Volksstamms, den einst schon Tacitus so treffend beschrieben hatte. Wenn ich ihn (Hammel, nicht Tacitus) mal treffe, würde ich gern ein Alt-Bier mit ihm trinken.&lt;br /&gt;Siehe "German Joys" in der Sidebar. Den Hinweis verdanke ich Anke Gröner.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111877893216700287?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111877893216700287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111877893216700287' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111877893216700287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111877893216700287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/unter-deutschen.html' title='Unter Deutschen'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111877657265017642</id><published>2005-06-14T12:09:00.000-07:00</published><updated>2005-06-14T12:16:12.653-07:00</updated><title type='text'>Ein Beitrag zur Rechtschreibreform</title><content type='html'>Als ich heute in den Memoiren Arthur von Brauers blätterte – eines engen Mitarbeiters Bismarcks im Auswärtigen Amt – stieß ich auf folgende Stelle, über die ich herzlich gelacht habe: "Mit entschiedener Abneigung sprach er (Bismarck) sich gegen die neue Rechtschreibung aus. Als der Kultusminister von Puttkammer Ende der siebziger Jahre (des 19. Jahrhunderts) die neue Rechtschreibung einführte, hatte er es leider unterlassen, Bismarck zu Rate zu ziehen. Formell war er im Recht; die Zuständigkeit des Kultusministers für Preußen war nicht zu bezweifeln, und mit den anderen Bundesregierungen hatte er sich verständigt. Aber Puttkammer hätte bedenken sollen, wie sehr dem Sprachkenner Bismarck solche Dinge am Herzen lagen. Der Fürst (Bismarck) war damals in hellen Zorn geraten, als er von dem eigenmächtigen Vorgehen der Unterrichtsbehörde Kenntnis erhalten hatte. Statt indessen in seiner sonst beliebten tatkräftigen Weise dazwischenzufahren und die Anordnung des Kultusministers wieder aufzuheben, hatte er sich mit einer halben Maßregel begnügt, die ihm eigentlich nicht ähnlich sah: er hatte die neue Rechtschreibung zwar für Preußen zu Recht bestehen lassen, aber mit Runderlaß von Februar 1880 verbot er &lt;em&gt;bei steigenden Ordnungsstrafen &lt;/em&gt;allen Reichsbehörden, sich der neuen Rechtschreibung zu bedienen. ….&lt;br /&gt;Durch die Halbheit war nun eine heillose Verwirrung entstanden, die erst im neuen Jahrhundert durch allgemeine Anerkennung der neuen Schreibweise überwunden wurde."&lt;br /&gt;Es ist doch tröstlich, daß auch in der (gar nicht so) guten alten Zeit derartige Reformen nicht weniger Spektakel als heute hervorriefen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessenten verweise ich auf Arthur von Brauer, Im Dienste Bismarcks, hg. von Helmuth Rogge, Berlin 1936.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111877657265017642?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111877657265017642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111877657265017642' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111877657265017642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111877657265017642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/ein-beitrag-zur-rechtschreibreform.html' title='Ein Beitrag zur Rechtschreibreform'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111856858671923187</id><published>2005-06-12T02:23:00.000-07:00</published><updated>2005-06-12T02:29:46.720-07:00</updated><title type='text'>Google Print</title><content type='html'>Auf ein interessantes neues Hilfsmittel bin ich gestoßen - Google Print. Man kann sich mit Hilfe dieser Suchmaschine/Datenbank zahlreiche ältere Bücher ganz auf den Bildschirm holen, von zahlreichen neueren immerhin einige Seiten. Wenn man somit ein Buch gerade nicht greifbar hat, kann man gleichsam testen, ob sich die Mühe lohnt, es zu beschaffen.&lt;br /&gt;Leider ist das Projekt offenbar auf englische Bücher beschränkt, aber auch das ist schon ein großer Vorteil.  Auch steht man dort offenbar erst am Anfang, weiteres wird folgen.&lt;br /&gt;Den Link findet man in der Sidebar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111856858671923187?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111856858671923187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111856858671923187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111856858671923187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111856858671923187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/google-print.html' title='Google Print'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111839175370385565</id><published>2005-06-10T01:19:00.000-07:00</published><updated>2005-06-10T01:22:33.710-07:00</updated><title type='text'>Der Wille zur Macht</title><content type='html'>Wir erleben in Deutschland gerade ein extrem seltenes, fast einmaliges Ereignis - und niemand bemerkt es. Wir haben einen Bundeskanzler, der - völlig legal und legitim - weiterregieren könnte, es eigentlich sogar müßte (Grundgesetz), es aber offenbar nicht will. Wo hat man das schon, daß eine Spitzenpolitiker freiwillig, d. h. ohne es zu müssen, Macht abgibt? Das ist extrem selten. Man muß in der Geschichte lange suchen, um Parallelen zu finden. Sulla fällt mir ein, jener römische Diktator, der sich auf dem Höhepunkt seiner Macht ins Privatleben zurückzog, oder Karlmann, jener obskure fränkische Hausmeier, der sein Amt aufgab, um im Kloster seine Sünden zu büßen (letzteres sollte Schröder einmal ernsthaft in Betracht ziehen).&lt;br /&gt;Weit davon entfernt, ein solches Tun für sinnvoll oder gar nachahmenswert zu halten, finde ich es vielmehr empörend und besorgniserregend. Man stelle sich einmal die deutsche Fußballnationalmannschaft vor, wie sie im Endspiel um die Weltmeisterschaft 0 : 3 zurückliegt und zehn Minuten vor Spielende erklärt: "Wir geben auf, es hat keinen Sinn mehr". Steinigen würde man diese Kerle. Mit Recht, weil sie gegen das ungeschriebene Gesetz des Fußballs wie der Politik verstießen, daß man kämpft, solange man kämpfen kann.&lt;br /&gt;Als kürzlich Heide Simonis erst nach dem vierten Wahlgang abtrat, waren die deutschen Foren und Feuilletons voller Wehklagen über die "Machtgeilheit" der Politiker. Hier kommt ein völliges Unverständnis über das Wesen der Politik zum Vorschein, das nachgerade erstaunlich ist. Wer in der Politik etwas erreichen will, &lt;strong&gt;muß&lt;/strong&gt; Macht anstreben und sie behaupten; wenn er das nicht will, soll er einen anderen Beruf wählen. Einem Politiker Machtgeilheit vorzuwerfen, ist ebenso sinnvoll, wie einem Unternehmer Profitgier oder dem Papst, daß er katholisch ist. All dies gehört einfach zur unverzichtbaren Grundausstattung für den Beruf, den sie ausüben, wie der Kochtopf zum Koch.&lt;br /&gt;Nun könnte man sich damit trösten, daß Schröder offensichtlich ungeeignet für sein Amt ist, es somit ein Vorteil wäre, wenn er abtritt. Es geht mir hier aber weniger um Schröder, als um die erstaunliche Tatsache, daß es offenbar in der ganzen SPD keinen einzigen ehrgeizigen Rivalen gibt, der diese günstige Gelegenheit nutzt, um Schröder zu verdrängen, um selbst nach der Macht zu streben. Ja, die SPD will ja offenbar allen Ernstes mit Schröder als Kanzlerkandidaten in den neuen Wahlkampf ziehen. Damit aber, genau damit, disqualifiziert sich diese Partei von vornherein. Warum sollte ein noch so überzeugter Sozialdemokrat eine Partei und einen Kandidaten wählen, die offenbar gar nicht gewinnen wollen? Wenn das Schule macht, dann gute Nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111839175370385565?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111839175370385565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111839175370385565' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111839175370385565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111839175370385565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/der-wille-zur-macht.html' title='Der Wille zur Macht'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111831761922438784</id><published>2005-06-09T04:23:00.000-07:00</published><updated>2005-06-09T05:03:06.646-07:00</updated><title type='text'>Sitz im Sicherheitsrat</title><content type='html'>Würde jemand lautstark verkünden, die Erde sei rund und keine Scheibe, niemand würde ihn beachten. Niemand interessiert sich für Banalitäten, die jeder kennt, die jeder weiß. Wenn aber Banalitäten gleichwohl Aufsehen erregen, dann stimmt etwas nicht. Man stelle sich einmal vor, in den Medien würden nun eingehende Debatten darüber geführt, ob die Erde wirklich rund ist, oder vielleicht doch etwa nicht?&lt;br /&gt;Einen solchen Fall können wir momentan in der Tat beobachten. Wenn wir SPON Glauben schenken wollen, dann hat Peter Struck, unser Verteidigungsminister, darauf hingewiesen, daß Bundeswehrsoldaten in einem Krieg getötet werden könnten. Aber statt das nun jeder gähnt und sich interessanteren Fragen zuwendet, hat er eine tierisch ernste Debate angestoßen. Vor allem - wen wundert es - die Grünen sind entsetzt über Strucks Worte und ergehen sich in flammenden Pressemitteilungen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,359381,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,359381,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist nur ein besonders groteskes Beispiel für jenes völlige Unverständnis der Deutschen für Außenpolitik, wie sie insbesondere in den Debatten über Deutschlands angestebten Sitz im Weltsicherheitsrat deutlich wird. Alle Parteien sind sich einig, daß sie diesen Sitz haben wollen, keiner sagt, was man dann eigentlich damit will. Dabei ist deutlich, daß es - vorausgesetzt wir bekämen ihn wirklich - mit den friedlichen Zeiten vorbei wäre. &lt;strong&gt;Dann&lt;/strong&gt; bräuchten wir wirklich eine Interventionsarmee, für Einsätze in Überseegebieten, und &lt;strong&gt;solche&lt;/strong&gt; sind mit der Bundeswehr, so wie sie heute ist, nicht möglich. Wer mitspielen will, muß sich an die Spielregeln halten. Man muß Struck zugestehen, daß er wenigstens konsequent ist, und bereit ist, die Folgerungen aus der aktuellen Regierungspolitik zu ziehen. Deutlich ist aber, daß er damit ziemlich alleine steht.&lt;br /&gt;Es bleibt die Hoffnung, daß irgendeiner der fünf Großen (ich tippe auf die Chinesen) so nett sein wird, sein Veto einzulegen, und uns vor diesem Sitz bewahrt. Wir hätten allen Grund, ihm dankbar zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111831761922438784?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111831761922438784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111831761922438784' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111831761922438784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111831761922438784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/sitz-im-sicherheitsrat.html' title='Sitz im Sicherheitsrat'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111817669630147918</id><published>2005-06-07T13:10:00.000-07:00</published><updated>2005-06-07T13:38:16.306-07:00</updated><title type='text'>Noch einmal Geld</title><content type='html'>Eigentlich bin ich jemand, der mit Spekulationen nichts im Sinn hat. Nicht aus moralischen Gründen; nein, einfach deshalb, weil ich davon nichts verstehe. "Ein Mann muß seine Grenzen kennen" (Dirty Harry).&lt;br /&gt;Aber jetzt bin ich auf ein Werbebanner gestoßen, das mich doch in Versuchung führt. Man wird dort aufgefordert, Geld - Euros oder Dollar - in irakische Dinare umzutauschen. Die irakische Währung - so das Banner - habe momentan aus naheliegenden Gründen nur noch einen Bruchteil ihres früheren Wertes, das Land habe aber jetzt nach dem Kriegsende durchaus das Potential, bald wieder einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg zu nehmen, was den Kurswert des Dinars in die Höhe treiben würde.  Die Argumentation scheint mir einleuchtend, auch wird das Risiko - das es nämlich auch ganz anders kommen könnte - nicht verschwiegen. Insofern haben wir hier gleichsam den Idealtypus der Spekulation vor uns: eine Wette auf die Zukunft, zugleich einen Test auf unser eigenes politisches Urteilsvermögen, denn ob die irakische Wirtschaft besagte Entwicklung nehmen wird, hängt in erster Linie von der weiteren politischen Entwicklung des Landes ab. Bismarck hat einmal gesagt, "die Aufgabe der Politik liegt in der möglichst richtigen Voraussicht dessen, was andere Leute unter gegebenen Umständen tun werden". Somit kann man hier testen, ob man selbst ein kleiner Bismarck ist.&lt;br /&gt;Moralisch wäre es eine nicht nur zulässige, sondern sogar löbliche Handlung: sie würde dazu beitragen, den demokratischen Irak mit dringend benötigten Devisen zu versorgen. Also: Gutes tun und damit zugleich noch Geld verdienen, wo findet man schon so eine Gelegenheit.&lt;br /&gt;Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich es gleichwohl nicht tun, auch dies nicht aus moralischen Gründen, sondern einfach deshalb, weil ich nicht nur kein Geld, sondern dafür Frau, Schulden, Kinder und Katze habe. Aber reizen würde es mich doch.&lt;br /&gt;Immerhin kann man daraus eine Lehre ziehen:  Selbst um moralisch zu handeln, muß man Geld haben.&lt;br /&gt;Hier der Link:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://betoniraq.com/"&gt;http://betoniraq.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111817669630147918?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111817669630147918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111817669630147918' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111817669630147918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111817669630147918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/noch-einmal-geld.html' title='Noch einmal Geld'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111809117697124008</id><published>2005-06-06T13:49:00.000-07:00</published><updated>2005-06-10T06:51:02.603-07:00</updated><title type='text'>Linke Blogs</title><content type='html'>Amigoboom fragt zurecht, warum es kaum intelligente linke Blogs gibt. Ich hatte geglaubt, ich hätte lediglich nicht richtig gesucht, aber offenbar gibt es wirklich keine. Oder doch?&lt;br /&gt;http://amigoboom.typepad.com/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111809117697124008?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111809117697124008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111809117697124008' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111809117697124008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111809117697124008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/linke-blogs.html' title='Linke Blogs'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111800520641718824</id><published>2005-06-05T13:56:00.000-07:00</published><updated>2005-06-05T14:00:06.430-07:00</updated><title type='text'>Geld</title><content type='html'>Für jemanden wie mich, der im Ausland wohnt, hat der Euro schon seine Vorteile. Man kann ihn nämlich wenigsten im Euroraum (einigermaßen) problemlos transferieren. Jedes Girokonto hat eine sogenannte "IBAN" (ich habe keine Lust nachzusehen, was das heißt); das ist eine ziemlich lange Zahlenkombination, mit der man grenzüberschreitend von seinem Konto und auf sein Konto Geld transferieren kann. Wenn man dazu noch einen Computer mit Internetanschluß hat, kann man tatsächlich von seinem Schreibtisch in Frankreich auch von einem deutschen Konto aus Rechnungen in Frankreich begleichen. Gut, nichts ist perfekt, man muß immer ewig lange Zahlenreihen in den Compi eingeben, eine Überweisung dauert auch etwa eine Woche, aber was soll's.&lt;br /&gt;Ich weiß noch, wie ich das erste Mal als Stipendiat in Rom war. Kein Gedanke von grenzüberschreitenden Zahlungen. Statt dessen öffnete der Personalchef mit wichtiger Mine eine Geldkassette und zählte mir feierlich einen dicken Stapel Lirascheine auf den Tisch. Einige Millionen Lire. Ich war (Lira-)Millionär. Plötzlich fühlte ich mich so reich wie Onkel Dagobert.&lt;br /&gt;Aber ich will nicht nostalgisch werden. Immerhin hat auch das neue System seine Grenzen. Wenn man einfach mal bei seiner Bank anrufen will, um dieses und jenes zu klären, dann findet man in der Webside besagter Bank unter "Kontakte" auch eine Telefonnummer angegeben. Es ist immer eine 0180-Nummer, besonders billig. Das hat freilich auch zur Folge, daß man sie vom Ausland aus &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; anrufen kann! Was tun?, sprach Lenin. Zuerst habe ich es wie im Mittelalter gemacht, nämlich einen Brief geschickt. Dann aber kam die Erleuchtung: Ich habe einfach eine E-Mail geschickt, daß die mich anrufen sollen! Hat auch geklappt.&lt;br /&gt;Freilich, im Zuge der Globalisierung sollten allmählich auch die Banken begreifen, daß man sie mitunter vom Ausland aus anrufen will. Es könnte sich ja auch um ein lohnendes Geschäft handeln. Ich bin gespannt, wie lange sie brauchen, um das zu merken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111800520641718824?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111800520641718824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111800520641718824' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111800520641718824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111800520641718824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/geld.html' title='Geld'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111782958972645526</id><published>2005-06-03T13:09:00.000-07:00</published><updated>2005-06-03T13:13:09.730-07:00</updated><title type='text'>Hitler und XY</title><content type='html'>Eine herrliche Webside habe ich über Amigoboom gefunden: Eine Zusammenstellung aller Personen, die irgenwen, irgendwann mit Adolf Hitler verglichen haben bzw. mit Adolf Hitler verglichen worden sind. Besonders schön: Die Liste der Hitler-Busch Vergleiche.&lt;br /&gt;Hier der Link: &lt;a href="http://beautifulatrocities.com/archives/2005/06/in_the_future_e.html"&gt;http://beautifulatrocities.com/archives/2005/06/in_the_future_e.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111782958972645526?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111782958972645526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111782958972645526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111782958972645526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111782958972645526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/hitler-und-xy.html' title='Hitler und XY'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111771839245702379</id><published>2005-06-02T05:55:00.000-07:00</published><updated>2005-06-03T10:21:17.436-07:00</updated><title type='text'>Europa</title><content type='html'>In dem schätzenswerten Kosmoblog von Ulrich Speck findet sich ein gehaltvoller Kommentar über die Abstimmungen zur europäischen Verfassung, der mir in vieler Hinsicht typisch für das Denken der liberalen Verfassungsgegner zu sein scheint.&lt;br /&gt;Speck interpretiert den Sieg der Abstimmungsgegner - sicher zu Recht - als Ohrfeige für die regierenden Eliten; diese seien abgehoben, arrogant, unfähig etc. Seine Charakterisierung hat einiges für sich, nur was ist die Alternative?&lt;br /&gt;Speck fragt: "Wieso muss Europa - Brüssel - 'politisch handlungsfähig' werden? Es gibt keinen hinreichend Grund dafür, die politische Handlungsfähigkeit von bewährten demokratischen Staaten aufzugeben."&lt;br /&gt;Wer regiert denn die "bewährten demokratischen Staaten", wenn nicht die eben in so wenig schmeichelhafter Weise charakterisierten politischen Eliten. Diese sollen also, wenn ich Speck recht verstehe, eine neue liberalere Verfassung entwerfen. Wünschen kann man alles, ob man es auch bekommt, ist eine andere Frage. Sehr viel wahrscheinlicher ist es jedenfalls, daß man, um Frankreich entgegenzukommen, die liberalen Elemente der Verfassung weiter verwässern wird.&lt;br /&gt;Und genau hier hätten wir auch den Grund, warum Europa "politisch handlungsfähig" werden muß: Damit das &lt;strong&gt;europäische&lt;/strong&gt; Interesse gegenüber den nationalen europäischen Regierungen durchgesetzt werden kann.&lt;br /&gt;Fazit: Den Spatz auf den Hand hätte man haben können; ob wir die Taube auf dem Dach bekommen werden, bleibt abzuwarten.&lt;br /&gt;Hier der Link: &lt;a href="http://kosmoblog-essay.blogspot.com/2005/06/die-bessere-verfassung-ein-liberales.html"&gt;http://kosmoblog-essay.blogspot.com/2005/06/die-bessere-verfassung-ein-liberales.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111771839245702379?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111771839245702379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111771839245702379' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111771839245702379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111771839245702379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/europa.html' title='Europa'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111765623559106051</id><published>2005-06-01T13:01:00.000-07:00</published><updated>2005-06-01T13:03:55.593-07:00</updated><title type='text'>Regime Change Iran</title><content type='html'>Ich habe gerade ein Link zu "Regime-Change Iran" in meine Blogliste eingefügt. Es gelingt mir jedoch nicht, an die dort angegebene Mail-adresse zu mailen. Wenn mir da jemand weiterhelfen kann, bitte ich um Mitteilung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111765623559106051?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111765623559106051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111765623559106051' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111765623559106051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111765623559106051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/06/regime-change-iran.html' title='Regime Change Iran'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111754355700811585</id><published>2005-05-31T05:36:00.000-07:00</published><updated>2005-06-01T08:40:20.056-07:00</updated><title type='text'>Putzen oder nicht putzen, das ist hier die Frage</title><content type='html'>Da in der näheren Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach ein Regierungswechsel ins Haus steht, darf man sich wohl einige Gedanken über die näheren Umstände machen. Es werden ja auch schon fleißig Schattenkabinette aufgestellt.&lt;br /&gt;Worauf ich persönlich aber am meisten gespannt bin, ist folgendes: Wird die derzeit noch amtierende Bundesregierung dem Beispiel ihrer Vorgängerin (wir erinnern uns: Helmut und seine Kumpane) folgen, nämlich - bevor sie geht - alle Festplatten putzen, oder wird sie es nicht tun? Wäre das hier England, könnte man sicher Wetten darauf abschließen. Es sind ja auch Varianten denkbar, daß etwa SPD putzt und Grün nicht, oder umgekehrt. Auch nach einzelnen Ministerien ließe sich differenzieren.&lt;br /&gt;So bringt es der technische Fortschritt mich sich, daß wir ein neues und objektives Kriterium erhalten, um die Integrität von Regierungen zu bewerten. Warten wir es ab.&lt;br /&gt;Nachtrag: Vielleicht geht der technische Fortschritt ja noch weiter. Daß sich nämlich ein gewitzter Webmaster findet und heimlich Kopien der gespeicherten Daten anlegt. Das müßte doch möglich sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111754355700811585?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111754355700811585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111754355700811585' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111754355700811585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111754355700811585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/putzen-oder-nicht-putzen-das-ist-hier.html' title='Putzen oder nicht putzen, das ist hier die Frage'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111739016228781343</id><published>2005-05-29T10:53:00.000-07:00</published><updated>2005-05-29T11:52:53.313-07:00</updated><title type='text'>Clash of cultures</title><content type='html'>Zu den verwirrenden Seiten des Lebens in Paris gehört, daß man in einem Mietshaus, welches - was die Regel ist - von mehreren Parteien bewohnt wird, die Namen seiner Mitbewohner nicht erfährt. Anders als in Deutschland gibt es an den Haustüren keine Klingeln mit Namensschildern. Besucher können also nicht von außen klingeln, man muß ihnen vorher den "Code" mitteilen, eine Zahlenkombination, mit der sie über ein am Eingang angebrachtes Eingabegerät die Haustür von außen öffnen können. Auch an den Wohnungstüren gibt es keine Namensschilder, man muß Gästen daher auch sagen, in welchem Stock und in welcher Wohnung man wohnt, damit sie nicht an der falschen Tür klingeln. Der Briefträger wiederum gibt die Post bei der "Gardienne" ab; diese verteilt sie an die einzelnen Wohnungen; sie ist die einzige, welche die Mieter den Wohnungen zuordnen kann.&lt;br /&gt;Diese vollkommene Anonymität hat durchaus ihre Reize. Sie lädt zu Spekulationen förmlich ein. Wer ist die dunkle Schöne, die man im Hausflur trifft? Vielleicht die Nachbarin von gegenüber? Wer ist der soignierte Herr im Aufzug? Ein Minister, General, Botschafter? Wohnt er hier, besucht er seine Maitresse?&lt;br /&gt;Ich weiß es nicht, aber eins weiß ich. Sollte Jacques Chirac hier wohnen; ich wüßte nichts davon. Vielleicht treffe ich ihn ja mal im Aufzug.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111739016228781343?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111739016228781343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111739016228781343' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111739016228781343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111739016228781343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/clash-of-cultures.html' title='Clash of cultures'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111727080403531748</id><published>2005-05-28T01:51:00.000-07:00</published><updated>2005-05-28T04:36:18.970-07:00</updated><title type='text'>Europäische Verfassung</title><content type='html'>Daß zur Zeit eine heiße Debatte über die Vor- und Nachteile der europäischen Verfassung im Gange ist (an der auch meine Wenigkeit beteiligt ist, siehe "Die Atlantiker"), wird niemanden erstaunen, was aber zumindest mich erstaunt, ist, daß die Argumente der Verfassungsgegner so widersprüchlich sind.&lt;br /&gt;Während im "Atlantiker" die Befürchtung vorherrscht, die Verfassung werde eine Art neosozialistische Planwirtschaft nach sich ziehen, lamentieren hier in Frankreich die Verfassungsgegner, eine totale Liberalisierung werde die Folge sein.&lt;br /&gt;Wenigstens soviel dürfte doch klar sein, daß nur das eine &lt;strong&gt;oder&lt;/strong&gt; das andere möglich ist, aber nicht beides zugleich.&lt;br /&gt;Der Grund für diesen Widerspruch liegt auf der Hand. Es sind Projektionen der eigenen Ängste und Befürchtungen. Indes, Angst ist ein schlechter Ratgeber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vgl. im übrigen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://statler-and-waldorf.de/forum/viewforum.php?f=3&amp;sid=1a8ace8490d2b3ca7e605bcfaa62d7c4"&gt;http://statler-and-waldorf.de/forum/viewforum.php?f=3&amp;amp;sid=1a8ace8490d2b3ca7e605bcfaa62d7c4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://neweuropean.grabinski.ch/"&gt;http://neweuropean.grabinski.ch/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111727080403531748?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111727080403531748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111727080403531748' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111727080403531748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111727080403531748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/europische-verfassung.html' title='Europäische Verfassung'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111710741612357016</id><published>2005-05-26T04:34:00.000-07:00</published><updated>2005-05-26T04:36:56.123-07:00</updated><title type='text'>Heureka</title><content type='html'>wie ich und Archimedes immer sagen. Greg Grabinski sei Dank ist es mir nun gelungen, ein Link in den Blog einzufügen. Nach und nach werde ich weitere hinzufügen. Ein neuer Sieg im ewigen Kampf zwischen Mensch und Computer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111710741612357016?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111710741612357016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111710741612357016' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111710741612357016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111710741612357016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/heureka.html' title='Heureka'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111710585836763774</id><published>2005-05-26T04:08:00.000-07:00</published><updated>2005-05-26T04:10:58.370-07:00</updated><title type='text'>frische Brötchen</title><content type='html'>Schon seit Jahren ärgere mich darüber, daß es in Deutschland nachgerade (fast) unmöglich ist, &lt;strong&gt;knusprige &lt;/strong&gt;Brötchen zu kriegen. In Süddeutschland, wo ich zuletzt wohnte, habe ich zahlreiche Bäckereien durchprobiert, aber, wohin ich auch kam, die Brötchen bzw. Semmeln waren drüsch. Früher war es selbstverständlich, daß frische Brötchen beim Bäcker knusprig waren. Lediglich die Billigbrötchen aus dem Supermarkt oder von Aldi waren drüsch (Für Nichtdüsseldorfer: sie schmecken so wie die Brötchen, die MacDonalds für seine Hamburger verwendet). Dafür waren sie auch billiger. Daß man für bessere Qualität mehr zahlen muß, mag bedauerlich sein, ist aber doch irgendwie einleuchtend.&lt;br /&gt;Heute schmecken die Brötchen vom Bäcker so wie früher nur die von Aldi (sie sind aber immer noch teurer). Ich weiß nicht, warum das so ist, es interessiert mich im Grunde auch nicht. Ich bin kein Bäcker, ich bin Kunde und ich erwarte knusprige Brötchen! Das kann doch nicht so schwierig sein. Oder doch?&lt;br /&gt;Immerhin, eine Oase gibt es noch, wo ich finde, was ich suche. Die Bäckerei Winkels in Düsseldorf-Rath. Auch diesmal war ich wieder dort, auch diesmal wieder waren die Brötchen knusprig. Man merkt es schon beim Aufschneiden. Wenn kleine Splitter der Kruste abspringen und auf das Frühstücksbrett krümeln, dann ist das Brötchen in Ordnung.&lt;br /&gt;Hier ein Link zur Winkels-Webside: &lt;a href="http://www.butterbaecker.de/"&gt;http://www.butterbaecker.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie ist mäßig, aber ein Bäcker soll backen, keine Websides komponieren.&lt;br /&gt;Als ich nach Paris umzog, war ich voll froher Erwartung. "Endlich" dachte ich mir, "statt drüscher Semmeln, die wie eingeschlafene Füße schmecken, knuspriges französisches Baguette oder Weißbrot, einfach herrlich". Nun, ich will nicht ungerecht sein. Man bekommt in Paris schon knuspriges Brot. Aber bei weitem nicht bei jedem Bäcker! Die Qualitätsunterschiede sind gewaltig. (Dagegen sind die Preisunterschiede minimal). Leider ist gerade der Bäcker, der am nächsten von unserer Wohnung ist, in punkto Brot ein Versager. So fechte ich nun jeden Morgen heroische Kämpfe mit meiner Faulheit aus: Gehe ich zu dem entfernten Bäcker, wo es das knusprige Brot gibt, oder zu dem nahen, wo es wie zähes Kaugummi schmeckt (und wo mich die hübsche Verkäuferin immer so nett anlächelt). Ach, ich muß gestehen, oft siegt die Faulheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111710585836763774?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111710585836763774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111710585836763774' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111710585836763774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111710585836763774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/frische-brtchen.html' title='frische Brötchen'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111696206964999530</id><published>2005-05-24T12:10:00.000-07:00</published><updated>2005-05-24T12:14:29.653-07:00</updated><title type='text'>Besuch in Düsseldorf</title><content type='html'>Die letzten Tage war ich in Düsseldorf-Rath, meine Eltern besuchen. Es ist immer interessant einen Ort, den man gut kennt, nach längerer Zeit wiederzusehen, weil man Veränderungen genauer wahrnimmt. Rath, der Stadtteil, in dem ich aufgewachsen bin, hat nie zu den vornehmen Vierteln gehört, er hat aber doch schon bessere Tage gesehen. Früher vor allem durch die Stahlindustrie geprägt (Mannesmann-Röhrenwerke), ist er in den letzten Jahrzehnten mit voller Wucht von dem Prozeß betroffen gewesen, den man - euphemistisch - "Strukturwandel" nennt. Mit anderen Worten: Werksschließungen, hohe Arbeitslosenquote, relativ viel Kleinkriminalität etc. In der Westfalenstraße, der Haupteinkaufsstraße, haben viele der alten Geschäfte geschlossen, es dominieren vielfach Billig- und Ramschläden. Indes, das ist eben doch nur die eine Seite der Medallie. Rath ist zugleich ein vitales Viertel, es wird gebaut, die alten Werksflächen werden neu genutzt, nicht nur für Wohnungsbau, auch Neuansiedlungen von Betreiben fehlen nicht. In Gastronomie, Freizeit, Einkauf gibt es heute Möglichkeiten, an die in meiner Jugend keiner gedacht hätte.&lt;br /&gt;Auch früher schon war Rath ein Viertel mit hohem Ausländer-, insbesondere Türkenanteil, der ist noch gestiegen, aber keineswegs nur zum Nachteil von Rath. Viele der geschäftlichen Aktivitäten, die das Viertel von Abstürzen bewahren, gehen von Ausländern aus, die Läden aufmachen, Unternehmen gründen und damit Arbeitsplätze schaffen. Symptomatisch: in einer neugebauten Einfamilienreihenhaussiedlung sind etwa ein Drittel der Käufer Ausländer. Hier entsteht eine Art deutsch-türkischer Mittelstand, der nicht nur geschäftlich, sondern auch durch wechselseitige Eheschließungen mit den Deutschen zusammenwächst. Schon die alten Römer wußten: Integration geht über conubium und commercium.&lt;br /&gt;Amüsant finde ich, daß dieser neue deutsch-türkische Mittelstand weit konservativer und auf Respektabilität bedacht ist, als es sich Multikultianhänger vorgestellt haben. In Rath gibt es eine Bürgerinitiative, die sich gegen die Gründung eines Asyls für entwöhnte Alkoholiker einsetzt (man muß hinzufügen, das Rath bereits überreichlich mit vergleichbaren Einrichtungen versehen ist); sie besteht im wesentlichen aus dieser deutsch-türkischen Mittelschicht.&lt;br /&gt;Insofern sollte man über den neuen Tatarenmeldungen über Parallelgesellschaften nicht übersehen, daß Integration durchaus funktioniert, wenn auch nicht immer so, wie man es sich gedacht hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111696206964999530?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111696206964999530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111696206964999530' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111696206964999530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111696206964999530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/besuch-in-dsseldorf.html' title='Besuch in Düsseldorf'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111641111268476422</id><published>2005-05-18T03:08:00.000-07:00</published><updated>2005-05-18T03:11:52.686-07:00</updated><title type='text'>Hilfe!</title><content type='html'>Ist da draußen in der großen weiten Welt ein mitfühlendes Herz, das mir erklärt, wie man in diesen verdammten Blog eine Linkliste einfügt? Ich schaffe es einfach nicht.&lt;br /&gt;Warum tun mein Computer und meine Frau nie was ich will? Zweifellos ist Bill Gates daran schuld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111641111268476422?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111641111268476422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111641111268476422' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111641111268476422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111641111268476422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/hilfe.html' title='Hilfe!'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111624996104768747</id><published>2005-05-16T06:13:00.000-07:00</published><updated>2005-05-16T13:41:14.340-07:00</updated><title type='text'>Saddam Hussein</title><content type='html'>In letzter Zeit war es recht still geworden um Saddam Hussein. Jetzt lese ich, daß er seine Memoiren schreibt (&lt;a href="http://www.myblog.de/kewil"&gt;http://www.myblog.de/kewil&lt;/a&gt;). Ich mag Memoiren. Teils wohl aus beruflichen Gründen (Historiker), teils einfach deshalb, weil Menschen, wenn sie über sich selbst sprechen, fast immer interessant sind.&lt;br /&gt;Bis wir dieses neue Opus lesen dürfen, wird jedoch zweifellos noch einige Zeit vergehen, indes, über eines muß ich doch schon heute staunen. Über diese grandiose oder soll ich sagen rätselhafte Gutmütigkeit, mit denen Demokratien auch mit ihren schlimmsten Gegnern umgehen. Da sitzt dieser Massenmörder nun in einer bequemen Zelle, bekommt täglich 3 Malzeiten, wird ärztlich versorgt, ja, erhält sogar Papier und Bleistift, um in aller Muße schreiben zu können. Das ist nichts Ungewöhnliches. Man denke an Leute wie Albert Speer oder Erich Honnecker, denen es nicht anders ergangen ist. Und was wird am Ende herauskommen? Ein Buch, in dem Hussein sich bitter über die Folterung beklagt, die darain bestand, daß er im Knast nicht dreimal täglich im Kamelmilch baden durfte. Vermutlich wird es schließlich sogar verfilmt werden (bitte mit Richard Gere in der Hauptrolle). Aber ich will mich nicht ärgern. Nehmen wir es als Zeichen dafür, daß der Irak angekommen ist. Wo? In der Gemeinschaft der Demokratien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111624996104768747?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111624996104768747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111624996104768747' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111624996104768747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111624996104768747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/saddam-hussein.html' title='Saddam Hussein'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111608430124707794</id><published>2005-05-14T08:23:00.000-07:00</published><updated>2005-05-14T08:25:01.250-07:00</updated><title type='text'>Ach Europa</title><content type='html'>Ich kaufe oft Bücher bei Amazon. Das ist praktisch, und – bei aller Bescheidenheit – in der Regel weiß ich besser als ein Buchhändler, was ich will. Früher habe ich sie meist bei Amazon.de(utschland) gekauft, seit ich in Frankreich bin, bei Amazon.fr(ankreich). Leider hat dieser Sachverhalt ein großes "Aber". Beim französischen Amazon kriegt man neben französischen zwar auch englische Bücher (ohne Aufpreis), aber keine deutschen. Auf den ersten Blick ist das nicht weiter schlimm, ich kann ja beim deutschen Amazon bestellen; der schickt die Bücher auch nach Frankreich. Na gut, die Portokosten kommen hinzu, aber da Sendungen ins Ausland teurer sind, finde ich das nicht unberechtigt.&lt;br /&gt;Was mich aber doch ärgert, ist folgendes. Die Preise bei Amazon-Deutschland sind – wie üblich – einschließlich der (deutschen) Mehrwertsteuer. Wenn ich mir aber nach Frankreich liefern lassen, schlägt Amazon außerdem noch die französische Mehrwertsteuer drauf. Das ist doch ganz offensichtlich Doppelbesteuerung. Ich zweifle nicht daran, daß Amazon hier völlig korrekt einschlägigen Gesetzen folgt, daß also völlig legal der Kunde zweimal geschröpft wird. Ich fürchte, auch die europäische Verfassung wird daran nichts ändern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111608430124707794?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111608430124707794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111608430124707794' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111608430124707794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111608430124707794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/ach-europa.html' title='Ach Europa'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111583676858962585</id><published>2005-05-11T11:23:00.000-07:00</published><updated>2005-05-13T13:44:27.143-07:00</updated><title type='text'>Difficile est, satiram non scribere</title><content type='html'>Ich habe vergessen, von wem das ist, aber er muß wohl heute SPON gelesen haben. Demnach sind homerische Kämpfe um einen jüdischen Backenzahn entbrannt, den Lea Rosh - ja genau, die mit dem Mahnmal - in einer Stele besagten Mahnmals beisetzen will, was wiederum das Mißfallen von Herrn Spiegel (bitte nicht mit dem SPIEGEL verwechseln), dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, erregt hat. Gut, es gibt Menschen, die sind Juden, und es gibt Menschen, die sind keine Juden. Aber Backenzähne? Gibt es jüdische Backenzähne? Und woran erkennt man sie? Wie man den unten angegebenen Links entnehmen kann, hat Frau Rosh ihn in einem KZ gefunden. Aber was besagt das schon? Viele der KZ-Insassen waren keine Juden, sondern Kommunisten, Sozialisten, Zeugen Jehovas, Zigeuner, Homosexuelle, etc. Und nicht zu vergessen: Auch SS-Leute haben Backenzähne und Zahnschmerzen. Anscheinend sagt sich Frau Rosh: Wer Jude ist, bestimme ich (von wem ist das noch gleich?)&lt;br /&gt;Herr Spiegel fordert, der Backenzahn solle auf einem jüdischen Friedhof beigesetzt werden. Hat er sich das gut überlegt? Am Ende wird ein SS-Backenzahn auf einem jüdischen Friedhof beigesetzt. Nicht auszudenken.&lt;br /&gt;Aber vielleicht ist es gut so. Allmählich dürfte auch dem Dümmsten klar werden, daß dieses sogenannte Mahnmal eine einzige große Show ist. Die Amerikaner haben Disneyland, wir haben unser Mahnmal.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,355600,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,355600,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355578,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355578,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111583676858962585?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111583676858962585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111583676858962585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111583676858962585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111583676858962585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/difficile-est-satiram-non-scribere.html' title='Difficile est, satiram non scribere'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111575483024509282</id><published>2005-05-10T12:49:00.000-07:00</published><updated>2005-05-11T00:31:18.740-07:00</updated><title type='text'>Viel Lärm um nichts II</title><content type='html'>Zu den Freuden des Bloggens gehört, daß man sich mitunter selbstzufrieden auf die eigene Schulter klopfen kann, und zwar mit den Worten: "Ich habe es ja gleich gesagt". Was ich nämlich in meinem vorigen Post "Viel Lärm um nichts" geschrieben habe, hat Hans Magnus Enzensberger - viel schöner als ich es könnte, aber &lt;strong&gt;nach&lt;/strong&gt; mir - im neuen SPIEGEL ebenfalls formuliert. Sollte er mich etwa lesen?! Ach Eitelkeit, dein Name ist Mallokent!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111575483024509282?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111575483024509282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111575483024509282' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111575483024509282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111575483024509282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/viel-lrm-um-nichts-ii.html' title='Viel Lärm um nichts II'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111558775736585553</id><published>2005-05-08T13:48:00.000-07:00</published><updated>2005-05-08T14:29:17.393-07:00</updated><title type='text'>Tag der Befreiung</title><content type='html'>Nicht ohne Erleichterung konstatiere ich, daß es nun wohl für die nächsten 10 Jahre überstanden sein dürfte, die Medien sich anderen Themen zuwenden dürften. Alle Argumente sind ausgetauscht, alles ist gesagt, eine eher resignative Beobachtung, da zumindest ich den Eindruck hatte, daß irgendwelche originellen Ideen schlechterdings nicht mehr zu finden sind. Wenn ich denn konsequent wäre, würde ich über etwas anderes schreiben.&lt;br /&gt;Aber, wozu hat man einen Blog. Da kann ich schreiben, was ich will. Also, en route: Das Kernproblem scheint mir in der Frage zu bestehen, ob man jemanden, der gar nicht befreit werden will, befreien kann. Unbestreitbar scheint mir, daß die Masse der Deutschen es vorgezogen hätte, nicht befreit zu werden, d. h. weiter von Hitler und den Nazis beherrscht zu werden. Das ist nun freilich ein so blamabler Befund, daß man ihn irgendwie erklären oder noch besser verdrängen und verwischen möchte. Daher auch die Kritik, die man an den Leuten übt, die darauf insistieren, daß Deutschland nicht befreit worden ist. Sie plaudern unverschämterweise ein Geheimnis aus, an dessen Wahrung alle ein großes Interesse haben. Denn was soll man von Leuten halten, die sich unterdrücken lassen wollen?!&lt;br /&gt;Lehrreich ist hier ein Blick nach Italien, das ja mit Mussolini und dem Faschismus ein ganz ähnliches Problem zu bewältigen hatte und hat. Dort aber hat es immerhin in den letzten Kriegsmonaten das Militär fertiggebracht zu putschen und die Seite zu wechseln. Zudem gab es militanten Widerstand einen kleinen, aber medienwirksamen Minderheit (Hinrichtung Mussolinis). Hinter beiden konnte sich die große Mehrheit nach Kriegsende verstecken. Der Staufenberg-Putsch aber, der in D-land ähnliches erstrebt hatte, ist bekanntlich fehlgeschlagen, und so letztlich auch Versuche, mit dem deutschen Widerstand eine kollektive Rechtfertigung der Deutschen zu begründen. Er war einfach zu geringfügig und zudem erfolglos.&lt;br /&gt;Es bleibt festzuhalten, daß die Befreiung von Seiten der Besiegten nicht intendiert war, sie war es aber ursprünglich auch nicht auf Seiten der Sieger. Allen Siegermächten kam es zunächst auf den Sieg gegen Deutschland an, was dann weiter aus den Deutschen wurde, war ihnen zunächst gleichgültig (Stichwort: Morgenthau-Plan). Das eigentlich Interessante und Bedenkenswerte scheint mir zu sein, daß die USA und England, etwas langsamer Frankreich, nach Kriegsende sehr schnell ihre Meinung änderten, soweit ich sehe in ersten Linie unter dem Eindruck der sowjetischen Nachkriegspolitik in Osteuropa. Die Genese und das Durchdringen der Idee, daß ein freies Land nicht nur ein wertvoller Verbündeter, sondern auch eine beträchtliche werbende Ausstrahlung nach Osten haben würde, scheint mir das eigentliche Wichtige an der Nachkriegsgeschichte. Dort liegt der Grund nicht nur für die bundesdeutsche Erfolgsgeschichte, sondern letztlich auch für den Zusammenbruch des Ostblocks. Im Wettstreit des Systeme hat er letztlich nicht mithalten können.&lt;br /&gt;Schade nur daß D-land unter Schröder seine eigenen Existengrundlage nicht begreift, ja verleugnet (siehe Irak-, Iran- und Ostpolitik).  Man  kann sich damit trösten, daß wenigstens die USA es noch  besser wissen, und auf die kommt es letztlich an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111558775736585553?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111558775736585553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111558775736585553' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111558775736585553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111558775736585553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/tag-der-befreiung.html' title='Tag der Befreiung'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111549182181834291</id><published>2005-05-07T11:30:00.000-07:00</published><updated>2005-05-07T11:50:21.850-07:00</updated><title type='text'>Viel Lärm um nichts</title><content type='html'>Das Depremierende an den deutschen Politikern ist, daß sie ihre Statements nur noch zu dem Zweck abgeben, ins Fernsehen zu kommen und so wahrgenommen zu werden. Ihr Glaubensbekenntnis besteht in dem Satz, daß negative Publicity besser als überhaupt keine ist. Beispiel Müntefering und seine sogenannte "Kapitalismuskritik". Jeder weiß, daß weder Müntefering noch Schröder irgendetwas gegen ausländische Investoren haben oder gar unternehmen werden. Jeder weiß, daß das nur Wahlkampfgetöse ist. Schon auf die bescheidene Anfrage hin, ob das ernstgemeint sei, rudert die Regierung panisch zurück. Siehe &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355100,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355100,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl tuen alle so, als ob sie das völlig ernst nähmen. Die Unternehmerverbände, die Opposition, alle hüllen sich in gravitätischen Ernst, alle halten Reden voll staatsmännischstem Tiefgang. Müntefering wird nicht etwa deshalb mit Eiern beworfen, weil er kompletten Unsinn redet - was eine durchaus angemessene Reaktion wäre -, nein weil seine Kritik nicht radikal genug ist.  Warum spielen sich Wähler und Gewählte ein derart schlechtes Schauspiel vor?&lt;br /&gt;Man könnte sich ja mit solchen Spielen abfinden, wenn sie nur lästig wären, aber sie haben auch eine negative Folge, die leicht übersehen wird. Zwischen dem, was politisch diskutiert wird, und zwischen dem, was tatsächlich geschieht, besteht überhaupt kein Zusammenkang mehr. Nur um ein Beispiel zu nennen: Alle Welt redet von Entbürokratisierung, realiter sind beispielsweise Schulen und Universitäten noch nie so gegängelt worden wie heute. Ja die entsprechenden Regelungen werden sogar öffentlich als Maßnahmen zur Entbürokratisierung vertreten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111549182181834291?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111549182181834291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111549182181834291' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111549182181834291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111549182181834291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/viel-lrm-um-nichts.html' title='Viel Lärm um nichts'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111541126827226820</id><published>2005-05-06T13:05:00.000-07:00</published><updated>2005-05-06T13:27:48.290-07:00</updated><title type='text'>Französische Bibliotheken</title><content type='html'>Wenn ich meine Beiträge lese, beschleicht mich nachgerade das Gefühl, der Leser müsse mich für frankophob halten. Das wäre ein großer Irrtum. Es ist nun einmal so, daß der Mensch eher zum kritisieren als zum loben geneigt ist. Das Gute betrachtet er als selbstverständlich, über das Schlechte regt er sich auf. Aber, um den Worten Taten folgen zu lassen, will ich Frankreich jetzt einmal tüchtig loben.&lt;br /&gt;Was mir hier in Paris wirklich gut gefällt (nein, ich rede nicht von Essen), das sind die Bibliotheken. Ich will hier nichts über die wissenschaftlichen Bibliotheken schreiben; daß die in Paris gut sind, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Nein, ich rede von den ganz normalen öffentlichen Bibliotheken, wo Hinz und Kunz, Krethi und Plethi, Dupont und Dupont hingehen. Und die sind gut! Ich habe mittlerweile drei kennengelernt. Es gibt sie in allen Arrondissements. Sie haben ein breites Angebot, sowohl schöne Literatur als auch Sachbücher über die verschiedensten Gebiete, nicht zu vergessen Cds und Zeitschriften und vor allem - was mein Sohn sehr zu schätzen weiß - immer auch eine große Kinderbuchabteilung, wo man unter anderem auch die klassischen französischen Comix findet (Asterix, Lucky Luke, Tintin etc.).&lt;br /&gt;Binnen fünf Minuten erhält man seinen Ausweis, der für alle öffentlichen Bibliotheken in Paris gültig ist, dann kann man nach Herzenslust in den Regalen stöbern und ausleihen. Die Bibliothekare sind freundlich und hilfsbereit.&lt;br /&gt;Auch Arbeitsplätze für Leute, die gleich dort arbeiten wollen gibt es, ein Angebot, das vor allem von den französischen Schülern gern wahrgenommen wird; immer wieder sehe ich dort am späten Nachmittag Schulkinder, die ihre Hausaufgaben machen. Erfreulich, wenn einmal Steuergelder für einen sinnvollen Zweck ausgegeben werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111541126827226820?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111541126827226820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111541126827226820' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111541126827226820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111541126827226820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/franzsische-bibliotheken.html' title='Französische Bibliotheken'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111529801460424315</id><published>2005-05-05T05:32:00.000-07:00</published><updated>2005-05-05T06:00:14.636-07:00</updated><title type='text'>Ein Nachruf auf die BBB</title><content type='html'>Als ich gestern in der Bibliothek die Neuerscheinungen durchsah, war ich einen Moment lang sehr erfreut. Im Regal stand nämlich ein neuer Band der BBB, der "Bibliographie der Buch- und Bibliotheksgeschichte". Über Jahrzehnte hinweg hat Horst Meyer im Alleingang Jahr für Jahr Tausende von Büchern, Aufsätzen und - nicht zu vergessen - Rezensionen zu diesem Thema erfaßt und in der jährlich erscheinenden BBB veröffentlicht. Die handlichen Bände waren ein Hilfsmittel der Forschung, das bei weitem nicht nur Bibliothekare, sondern generell Gelehrte aller historisch-philologischen Disziplinen gerne benutzt haben. Darüber hinaus enthielt jeder Band, sozusagen für die Feinschmecker, ein Vorwort, in dem Meyer einige treffende Worte über Gott und die Welt fand. Ich gestehe, ein ganz klein wenig stolz war ich ja auch darauf, daß die BBB gerade in Deutschland erscheint, offenbar dem einzigen Land, das hinreichend viel Wert auf das Thema legt, um eine solche Bibliographie hervorzubringen.&lt;br /&gt;Damit ist jetzt Schluß. Band 22/23 für 2002/03 ist der letzte. Aus Meyers Vorwort erfahren wir warum. Er ist es satt, daß die Universitätsbibliotheken - in erster Linie die Mainzer (siehe meinen letzten Beitrag "Aus Forschung und Lehre") - erstens immer weniger Zeitschriften abonnieren, sie zweitens immer langsamer dem Leser zugänglich machen, und drittens überhaupt - aus Personalmangel - die bibliographische Arbeit immer mehr erschweren.&lt;br /&gt;Ein Dankeschön an Horst Meyer. Ansonsten erübrigt sich wohl jeder Kommentar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111529801460424315?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111529801460424315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111529801460424315' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111529801460424315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111529801460424315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/ein-nachruf-auf-die-bbb.html' title='Ein Nachruf auf die BBB'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111505509500948564</id><published>2005-05-02T10:13:00.000-07:00</published><updated>2005-05-02T12:36:53.426-07:00</updated><title type='text'>Liberal</title><content type='html'>Auf der Reise habe ich Nouvel Observateur geblättert, gleichsam dem französischen Fokus. Verständlicherweise stand die Verfassungsfrage im Mittelpunkt des Hefts. Was sehr klar wird, ist, daß viele Franzosen die Verfassung ablehnen, nicht weil sie gegen die Verfassung sind, sondern weil Chirac dafür ist (kann ich einerseits ja verstehen). "Sie sagen nein, aber denken &lt;em&gt;merde&lt;/em&gt;". Auch wird von der äußersten Rechten wie Linken mit üblen Lügen gegen die Verfassung gehetzt. Am besten ist die Behauptung, die Verfassung würde die Ehescheidung verbieten (dazu gute Antwort von Jean Luc Sauron: "Dans ce cas: Depêchez-vous").&lt;br /&gt;Am wirksamsten aber ist der (unberechtigte) Vorwurf, die Verfassung öffne dem "ultra-liberalisme" die Tore. Es ist nachgerade schon komisch, daß "liberal" in Frankreich wie in den USA fast ein Schimpfwort geworden ist, gerade weil es in beiden Ländern genau Entgegengesetztes meint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111505509500948564?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111505509500948564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111505509500948564' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111505509500948564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111505509500948564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/liberal.html' title='Liberal'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111495412431052385</id><published>2005-05-01T06:10:00.000-07:00</published><updated>2005-05-01T06:28:44.310-07:00</updated><title type='text'>Die gute alte Zeit</title><content type='html'>Daß ich an der DDR einmal eine gute Seite entdecken würde, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber - was auch immer man gegen sie sagen will -, einen Vorteil hatte sie doch. Wenn früher, in der guten alten Zeit, jemand solches Zeug wie Müntefering oder Lafontaine von sich gab, konnte man ihn immer mit dem Zuruf zum Schweigen bringen: "Geh doch nach drüben"! Das geht nun nicht mehr.  Statt dessen gewinnt man nachgerade den Eindruck, nicht die DDR, sondern die Bundesrepublik wäre untergegangen. Vielleicht war die Wiedervereinigung ja ein Fake, ein rafinierter Stasi-Trick. &lt;br /&gt;Aber sehen wir es positiv - als das unbewußte Betteln zweier rat- und hilfloser Parteien, doch bitte abgewählt zu werden, und seien wir großzügig; erfüllen wir ihnen diesen Wunsch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111495412431052385?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111495412431052385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111495412431052385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111495412431052385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111495412431052385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/05/die-gute-alte-zeit.html' title='Die gute alte Zeit'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111489109460073655</id><published>2005-04-30T12:49:00.000-07:00</published><updated>2005-04-30T12:58:14.600-07:00</updated><title type='text'>Französischer Antiamerikanismus - Entwarnung</title><content type='html'>Auf der Tagung (siehe vorigen Beitrag) unterhielt ich mich abends beim Stehempfang (mit leckeren Häppchen, und gar der Rotwein - mhm!!) mit einer französischen Studentin (fortgeschritten, in der Examensphase); ich fragte sie, warum die Franzosen so gegen Amerika seien, das ihnen doch nichts getan habe. Als Antwort kamen die auch aus D-land bekannten Statements, d. h. Irak, G. W. Bush u. s. w. "Na ja gut", sagte ich, "aber was ist die Alternative? Wären euch die Russen lieber oder gar die Chinesen?" Und, siehe da, leidenschaftliche Ablehnung. Kurz und gut: Einer russischen, geschweige denn chinesischen Vorherrschaft, zieht man immer noch die amerikanische vor. Das ist ein Eindruck, den ich - im Großen und Ganzen - auch aus D-land habe. Mit anderen Worten: Auch Schröder und Chirac ist es nicht gelungen, elementare Einsichten zu verdrängen. Insofern besteht doch Grund zu vorsichtigem Optimismus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111489109460073655?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111489109460073655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111489109460073655' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111489109460073655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111489109460073655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/franzsischer-antiamerikanismus.html' title='Französischer Antiamerikanismus - Entwarnung'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111488648166468699</id><published>2005-04-30T11:25:00.000-07:00</published><updated>2005-04-30T11:41:21.666-07:00</updated><title type='text'>TGV</title><content type='html'>Ich war die letzten Tage auf einer Tagung in Avignon (und habe strikte Internetabstinenz geübt). Zu diesem Zweck bin ich erstmals mit dem TGV gefahren. Von Paris nach Avignon - rund 800 km Luftlinie - braucht der Zug weniger als drei Stunden (Abfahrt 9,34; Ankunft  12,15). Das ist beeindruckend, allerdings, die Sache hat auch ihre Schattenseiten:&lt;br /&gt;Zunächst einmal: der Zug fährt durch, hält kein einziges Mal. Da spart man einiges an Zeit. Auch hat man offenbar einen eigenen Gleiskörper gebaut, der Zug fährt nicht mehr wie früher durch die Städte, sondern an ihnen vorbei, ähnlich wie Autobahnen. Die Strecken sind fast wie mit dem Lineal gezogen, kaum je eine Kurve. Man merkt hier, wie dünn besiedelt Frankreich - verglichen mit Deutschland - ist. Zwischen Paris und Avignon befindet sich keine einzige Großstadt (Lyon liegt nicht mehr auf der Linie), und auch Avignon kann man schwerlich als Großstadt bezeichnen.  Schließlich, die alten Bahnhöfe werden nicht mehr angefahren! Der Hauptbahnhof von Avignon liegt sehr günstig, dirket am Rande der Innenstadt; der TGV aber hält weit außerhalb an einem neugebauten TGV-Bahnhof. Man fährt dann mit einem Shuttle-Bus weiter. Insofern muß man etwa noch eine halbe Stunde Fahrtzeit hinzurechnen.&lt;br /&gt;Vergleich mit dem Intercity: Die Sitze im TGV sind unbequemer und enger. (Sind denn immer noch die teutonischen Riesen größer als die mikrigen Gallier? Ich habe nicht den Eindruck). Dafür ist im TGV die Beleuchtung besser. Was will man im Zug schon machen? Aus dem Fenster schauen oder lesen. Wenn es aber dunkel ist, fällt aus dem Fenster schauen weg, und dann ist diese indirekte Beleuchtung im ICE einfach scheußlich schlecht. Ich will mir da doch nicht die Augen verderben. Da ist der TGV nicht viel, aber doch etwas besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111488648166468699?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111488648166468699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111488648166468699' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111488648166468699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111488648166468699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/tgv.html' title='TGV'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111445382359170173</id><published>2005-04-25T11:24:00.000-07:00</published><updated>2005-04-25T23:01:16.300-07:00</updated><title type='text'>Trauer</title><content type='html'>Erika Fuchs ist tot (schluchz). Gerade habe ich es in SPON gelesen. Puristen wie ich pflegten nur solche Donald-Geschichten zu lesen, die Carl Barcks geschrieben und Erika Fuchs übersetzt hatte. - Wer keine weiche Birne hat, kauft harte Äpfel aus Halberstadt (kreisch). Wie gut ihre Übersetzungen waren, wurde einem erst dann bewußt, wenn man einmal das englische Original daneben legte. Es waren weniger Übersetzungen als Eindeutschungen: Da wurde der Dollar zum Taler.&lt;br /&gt;Wie soll es weitergehen? Goethe ist tot, Erika Fuchs ist tot und meine Frau ruft mich zum Essen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111445382359170173?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111445382359170173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111445382359170173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111445382359170173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111445382359170173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/trauer.html' title='Trauer'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111437632068570016</id><published>2005-04-24T13:57:00.000-07:00</published><updated>2005-04-25T05:07:18.143-07:00</updated><title type='text'>Ein Amerikaner in Frankreich</title><content type='html'>Ich lese gerade ein schönes Buch, Ted Stanger, Sacrés Français. Un Américan nous regarde, Paris 2003. Der Autor ist der langjährige Pariskorrespondent von Newsweek in Paris; er hat seine Erfahrungen und Eindrücke verarbeitet. Es ist das Buch eines Liebhabers, die Kritik ist leise, zudem freundlich verpackt, aber sie macht gleichwohl nachdenklich. Vieles, sehr vieles, was er schreibt, trifft ganz oder doch teilweise auch auf Deutschland zu. Insbesondere im weit verbreiteten Antiamerikanismus besteht völlige Gemeinsamkeit zwischen beiden Ländern. Stranger sieht ihn freilich eher humoristisch, als eine Art hilflosen Versuch, den längst entschiedenen Wettkampf zwischen französischer und anglo-amerikanischer Kultur doch noch zu Frankreichs Gunsten zu entscheiden. Vielleicht ist das ja die beste Art, damit umzugehen. Nebenbei erfährt man auch einiges über Amerika. Besonders gelungen die Passagen, wo er die Seine-Metropole mit seinem Heimatort Columbus in Ohio, offenbar der tiefsten amerikanischen Provinz, vergleicht. Andere Stellen sind wieder aus deutscher Perspektive sehr lustig, wenn der Autor sich etwa darüber beschwert, in Paris nicht am Sonntag Nachmittag nach belieben einkaufen zu können. Verglichen mit Deutschland ist Frankreich da ein Paradies.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111437632068570016?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111437632068570016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111437632068570016' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111437632068570016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111437632068570016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/ein-amerikaner-in-frankreich.html' title='Ein Amerikaner in Frankreich'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111415584083577401</id><published>2005-04-22T00:35:00.000-07:00</published><updated>2005-04-22T00:44:00.836-07:00</updated><title type='text'>SPON</title><content type='html'>Soll man's glauben, hat man Worte, der SPIEGEL benutzt das "T"-Wort. Wer - wie ich - ein eifriger Leser von Medienkritik Online und von No Blood for Sauerkraut ist, weiß, daß mein Lieblingshamburgernachrichtenmagazin es bisher peinlich vermieden hat, die Terroristen im Irak Terroristen zu nennen. Und jetzt auf einmal. Freilich, das Kunststück, in einem Satz Fortschritt und Rückschritt unterzubringen, bringt wohl nur ein SPIEGEL-Schreiber fertig: "Ein Mann, der den Absturz überlebte, soll von den Terroristen anschließend &lt;strong&gt;hingerichtet&lt;/strong&gt; worden sein." Also du Schreiberling; langsam und zum mitschreiben: Wenn Terroristen Menschen töten, dann richten sie sie nicht hin, dann &lt;strong&gt;ermorden&lt;/strong&gt; sie sie!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,352740,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,352740,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111415584083577401?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111415584083577401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111415584083577401' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111415584083577401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111415584083577401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/spon.html' title='SPON'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111410629018566577</id><published>2005-04-21T10:56:00.000-07:00</published><updated>2005-04-22T00:45:08.496-07:00</updated><title type='text'>Die Zeit II</title><content type='html'>Als ob ich es geahnt hätte. Heute bekomme ich die neue Zeit, und, was lese ich auf der ersten Seite: "Der Papst muß..." (siehe vorigen Eintrag zu Thema Zeit). Ein Vorschlag zur Güte: Wenn ihr wollt, daß der Papst euch liest, dann schreibt doch auf Latein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111410629018566577?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111410629018566577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111410629018566577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111410629018566577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111410629018566577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/die-zeit-ii.html' title='Die Zeit II'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111400382849074976</id><published>2005-04-20T06:18:00.000-07:00</published><updated>2005-04-21T09:01:21.646-07:00</updated><title type='text'>Papstwahl</title><content type='html'>Alle reden vom Papst, ich auch. Da ich selbst nicht katholisch und auch nicht besonders religiös bin, stehe ich der Papstwahl freundlich distanziert gegenüber. Wen die Katholiken warum zu Papst wählen, ist deren Sache.&lt;br /&gt;Mit solch überlegener Einsicht ist jedoch nicht jeder gesegnet. Mustert man die ersten Stellungnahmen zu Ratzingers Wahl, findet man jede Menge Leute, die noch nie eine Kirche von innen gesehen haben, die sich aber dadurch nicht abhalten lassen, dem kaum gewählten Papst mit Forderungen entgegenzutreten, die man nur als unverschämt bezeichnen kann. Den Vogel schießt hier die chinesische Regierung ab: SPON zufolge fordert sie, der Papst ...müsse die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abbrechen und Peking als 'einzige legale Regierung anerkennen, die ganz China repräsentiert'..." . Man sollte es positiv sehen. Entweder die chinesische Regierung fürchtet, es werde ihr bald wie seinerzeit der polnischen unter dem letzten Papst ergehen, oder sie besteht aus verkappten Katholiken, die sich demnächst outen und dann, um ihre Sünden zu büßen, in ein Kloster eintreten werden. Grund genug dazu hätten sie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111400382849074976?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111400382849074976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111400382849074976' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111400382849074976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111400382849074976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/papstwahl.html' title='Papstwahl'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111391295809834407</id><published>2005-04-19T05:06:00.000-07:00</published><updated>2005-04-19T05:15:58.100-07:00</updated><title type='text'>Europäische Verfassung III</title><content type='html'>Man muß es den Luxemburgern lassen, sie kennen die französische Mentalität. Kaum haben Umfragen enthüllt, daß die Mehrheit der Franzosen gegen die neue Verfassung ist, hat sich unser luxemburgischer EU-Ratspräsident Jean-Claude Juncker etwas einfallen lassen, um die Stimmung zu drehen. In einem Interview verkündet er, "... dass die USA auf ein Nein der Franzosen zur europäischen Verfassung hoffen". Die US-Regierung habe keine Sympathie für diese Stärkung Europas. "Was", schreit Monsieur Dupont, "die Amerikaner hoffen, daß wir 'nein' sagen. Selbstverständlich werden wir dann 'ja' sagen".&lt;br /&gt;Hier geht's zum Interview: &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,352188,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,352188,00.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111391295809834407?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111391295809834407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111391295809834407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111391295809834407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111391295809834407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/europische-verfassung-iii.html' title='Europäische Verfassung III'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111391209448465580</id><published>2005-04-19T04:57:00.000-07:00</published><updated>2005-04-19T05:01:34.486-07:00</updated><title type='text'>High Tech II</title><content type='html'>Heureka, wie ich und Archimedes immer sagen. Das Programm läuft (nach zweimaliger Rückfrage beim Versender). Ich werde natürlich so tun, als hätte ich es allein geschafft. Sonst wird meine Frau wieder behaupten, ich verstände nichts von Technik.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111391209448465580?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111391209448465580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111391209448465580' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111391209448465580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111391209448465580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/high-tech-ii.html' title='High Tech II'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111385358561857964</id><published>2005-04-18T12:38:00.000-07:00</published><updated>2005-04-18T12:46:25.620-07:00</updated><title type='text'>High Tech</title><content type='html'>Ich war richtig verwöhnt. Wochenlang hatte die Downloadprobeversion von PowerDVD 6 auf meinem PC anstandslos funktioniert; nach langer Abstinenz schwelgten meine Familie und ich wieder einmal vor dem Bildschirm (aus pädagogischen Gründen haben wir den Fernseher abgeschafft). Aber ach, dann war die Probefrist abgelaufen, das Programm lief nicht mehr. Bie Amazon-Frankreich fand ich eine ältere billige Version bei einem Privatanbieter, ich bestellte, heute morgen lag sie im Briefkasten, siegesgewiß schob ich die CD ins Laufwerk. Aber verdammt - die Key-ID fehlte, das Programm kommt nicht ans laufen. Der Download von der Konkurrenz stellt alle 5 Minuten die Arbeit ein - ach, warum tun mein Computer und meine Frau nie was ich will?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111385358561857964?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111385358561857964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111385358561857964' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111385358561857964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111385358561857964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/high-tech.html' title='High Tech'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111383244409493645</id><published>2005-04-18T06:42:00.000-07:00</published><updated>2005-04-18T06:54:04.096-07:00</updated><title type='text'>Europäische Verfassung II</title><content type='html'>Ich habe gerade ein wenig über die UMP gegoogelt. Auf ihrer offiziellen Webside wird laut zum "Ja" für die Europäische Verfassung aufgerufen; eigentlich erwartet man ja auch von einer Regierungspartei, daß sie den amtierenden Präsidenten unterstützt. Das ist aber - siehe vorigen Beitrag - offenbar nicht durchgehend der Fall. Offenbar kann die Partei ihre eigenen Anhänger nur unvollkommen integrieren, scheiden sich die Geister in dieser Frage. &lt;br /&gt;Auf der Webside werden neun Gründe für das Ja zur europ. Verfassung genannt. Ich will sie nicht im einzelnen aufführen. Sie wirken alle wenig konkret; alles ist sehr wolkig formuliert und somit kaum überzeugend. Achtet man auf die Untertöne gewinnt man den Eindruck, hier werde zur Errichtung einer Art "Festung Europa" aufgerufen, die verhindere, daß noch mehr äußere Einflüsse und Menschen nach Europa bzw. Frankreich eindringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.u-m-p.org/site/EuropeConstitution/PourquoiDireOui.php&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111383244409493645?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111383244409493645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111383244409493645' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111383244409493645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111383244409493645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/europische-verfassung-ii.html' title='Europäische Verfassung II'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111374910779970423</id><published>2005-04-17T07:41:00.000-07:00</published><updated>2005-04-17T07:56:57.356-07:00</updated><title type='text'>Europäische Verfassung</title><content type='html'>Bisher habe ich hier in Paris von der Diskussion über die Annahme der europäischen Verfassung nicht viel mitbekommen – bekanntlich steht darüber in Frankreich am 29. Mai eine Volksabstimmung an. Das aber beginnt sich zu ändern. Als ich heute auf den Markt ging (ein Paradies für verfressene Typen wie mich) traf ich drei Mal auf Leute, die Flugblätter gegen die Verfassung verteilten, kein Mal auf solche, die dafür gewesen wären. Die Flugblattverteiler waren alle ordentlich, gutbürgerlich gekleidete Damen und Herren, sichtlich bemüht Seriosität auszustrahlen. Immer auf der Spur nach dem esprit français lies ich mir ein Flugblatt in die Hand drücken. Als Herausgeber zeichnet Nicolas Dupont-Aignan, Abgeordneter der UMP, also der Gaullisten, was - der Vergleich hinkt zugegebenermaßen – etwa der CSU in Deutschland entspricht. &lt;br /&gt; Grundtenor des Flugblatts ist: Ja zu Europa, nein zur europäischen Verfassung. Vier Gründe werden genannt, welche den Leser zum Neinsagen bestimmen sollen. &lt;br /&gt;1. Die Verfassung öffne die EU für die Türkei.&lt;br /&gt;2. Sie gebe die Macht den Technokraten in Brüssel.&lt;br /&gt;3. Sie beschleunige Industrieverlagerungen und fördere so die Arbeitslosigkeit.&lt;br /&gt;4. Sie stelle Europa unter amerikanische Vormundschaft (sous la tutelle américaine).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den ersten drei Punkten ließe sich Vieles an Pro und Contra sagen; womit das Flugblatt aber endgültig ins Demagogische abrutscht ist der vierte Punkt. Vor allem wenn man sich die genauere Begründung ansieht. Im Falle des Inkrafttretens der Verfassung müsse Frankreich – so das Flugblatt – erstens seine Position mit dem europäischen Außenminister abstimmen, und hätte zweitens in der Irakkrise im Sicherheitsrat der UNO schweigen müssen, weil die Mehrheit der EU-Länder die Intervention befürwortet hätten. Mit anderen Worten: Wenn andere – evt. gar die Mehrheit der - EU-Staaten eine andere Außenpolitik als Frankreich befürworten, dann kann das selbstverständlich nur an der „amerikanischen Vormundschaft“ liegen. Die Idee, daß es evt. gute Gründe dafür geben könne, nicht mir Frankreich übereinzustimmen, auf diese Idee kommt Herr Dupont-Aignan nicht. &lt;br /&gt;Insgesamt bestätigt die laufende Kampagne meinen Eindruck, daß Frankreich und Deutschland, insbesondere was die Unfähigkeit ihrer politischen Klasse betrifft, einander immer ähnlicher werden.&lt;br /&gt;Unwillkürlich muß ich da an Donald Rumsfeld denken: You're thinking of Eurpoe as Germany and France. I don't. I think that's old Europe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ja. Der Text der Verfassung findet sich hier: http://europa.eu.int/constitution/index_de.htm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111374910779970423?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111374910779970423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111374910779970423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111374910779970423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111374910779970423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/europische-verfassung.html' title='Europäische Verfassung'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111365389479948456</id><published>2005-04-16T05:00:00.000-07:00</published><updated>2005-04-18T00:49:24.363-07:00</updated><title type='text'>Einkaufen in Paris</title><content type='html'>Zu den angenehmen Seiten der französischen Supermärkte gehört, daß man überall wenigstens eine billige deutsche Dosenbiersorte findet (Tritt-ihn sei Dank). Mein Favorit ist derzeit Königsbacher Pils aus Koblenz, die Halbliterdose für 50 Cent bei Franprix - dem französischen Äquivalent zu Lidl. &lt;br /&gt;Weniger angenehm sind die ewig langen Wartezeiten an den Kassen. Das liegt nicht an den Kassiererinnen, sondern an dieser französischen Manie, alles mit Scheck oder Scheckkarte bezahlen zu wollen. Da stehen dann alte Mütterchen und vertippen sich dreimal mit ihrer Geheimzahl; andere stellen Schönschreibübungen in ihrem Scheckheft an. Na gut, man gewöhnt sich an alles. &lt;br /&gt;Am schönsten ist es dann, wenn man in französischen Zeitungen liest, daß wäre ein besonderer Fortschritt, nicht ohne mitleidige Seitenblicke auf die andere Seite des Rheins, wo man - wie im Mittelalter - noch mit Bargeld bezahlen muß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111365389479948456?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111365389479948456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111365389479948456' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111365389479948456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111365389479948456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/einkaufen-in-paris.html' title='Einkaufen in Paris'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111355268385150004</id><published>2005-04-15T01:00:00.000-07:00</published><updated>2005-04-15T01:11:23.850-07:00</updated><title type='text'>Aus Forschung und Lehre</title><content type='html'>Es ist erstaunlich. Seit Jahren, ach was seit Jahrzehnten, stimmen in Deutschland alle Parteien darin überein, daß man die Hochschulen ruhig weiter kaputtsparen kann. Die Erfolge dieser Politik sind beträchtlich, aber offenbar immer noch nicht hinreichend. Aus dem von mir sehr geschätzten Blog Statler und Waldorf (www.statler-and-waldorf.de/) erfährt man, daß im nächsten Jahr der Forschungsetat des Bundeshaushalts um weitere 500 Millionen Euro gekürzt werden soll; aus SPON erfahren wir, daß das Sonderprogramm zur Förderung von Eliteuniversitäten von der hessischen Landesregierung weiter blockiert wird. Danke Herr Koch. &lt;br /&gt;Das Allerbeste ist, daß ausgerechnet die Hochschulen der Zankapfel in der Föderalismusreform sind. Jahrelang hat sich kein Borstentier für sie interessiert, und auf einmal tun alle so, alles könnten sie sich gar nicht genug um die Unis sorgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111355268385150004?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111355268385150004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111355268385150004' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111355268385150004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111355268385150004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/aus-forschung-und-lehre.html' title='Aus Forschung und Lehre'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111347598072951215</id><published>2005-04-14T03:40:00.000-07:00</published><updated>2005-04-14T03:53:00.730-07:00</updated><title type='text'>Die Zeit</title><content type='html'>Wie üblich war die Zeit heute Morgen (Donnerstag) im Briefkasten (im Unterschied zum Spiegel, der hier in Paris immer ein bis zwei Tage Verspätung hat).&lt;br /&gt;Wie stets überflog ich die erste Seite und wie fast stets fiel mir wieder dieser gewisse "Zeit"-Tonfall auf. "Der Staat darf...", "die Regierung muß...", etc. Am besten ist immer, wenn es heißt: "die amerikanische Regierung darf..." oder "der amerikanische Präsident muß...". Die Reporter scheinen sich für eine Art Mega-Weltregierung zu halten, eine Art Delphisches Orakel, dessen weise Sprüche man demütig und dankbar entgegenzunehmen und auszuführen hat. &lt;br /&gt;Dabei ist offensichtlich, daß sich die so Angesprochenen einen Dreck um die Zeit kümmern. Es muß sich um Allmachtsphantasien von Leuten handeln, die so ihre Ohnmacht ausagieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111347598072951215?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111347598072951215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111347598072951215' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111347598072951215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111347598072951215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/die-zeit.html' title='Die Zeit'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111341499851395415</id><published>2005-04-13T10:54:00.000-07:00</published><updated>2005-04-13T10:56:38.513-07:00</updated><title type='text'>Nichts als Ärger</title><content type='html'>Ich wußte es. Ich wollte gerade eine Linkliste zusammenstellen. Erst fragt mich das Programm auf Englisch, dann auf Französisch; warum spricht es nicht Deutsch?! Was heißt Template? Fragen über Fragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111341499851395415?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111341499851395415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111341499851395415' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111341499851395415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111341499851395415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/nichts-als-rger.html' title='Nichts als Ärger'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12152385.post-111341345353074577</id><published>2005-04-13T10:21:00.000-07:00</published><updated>2005-04-13T10:30:53.530-07:00</updated><title type='text'>Mein neuer Blog</title><content type='html'>Auf das unablässige Drängen zahlreicher Freunde hin (das ist gelogen, aber ich lese es einfach gern) habe auch ich mich entschlossen, in diesem Blog meine Gedanken über Gott und die Welt der begierigen Mit- und Nachwelt zu übermitteln. Goethe hatte seinen Eckermann, ich habe (jetzt) meinen Blog.&lt;br /&gt;Leider habe ich - wie Goethe - von Computern, Internet und Blogs nur sehr wenig Ahnung; ich denke, ich werde mich da allmählich einarbeiten. Also: en route. (Ich wohne zur Zeit in Paris, und plage mich mit dem Franzöischen).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12152385-111341345353074577?l=markmallokent.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://markmallokent.blogspot.com/feeds/111341345353074577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12152385&amp;postID=111341345353074577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111341345353074577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12152385/posts/default/111341345353074577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://markmallokent.blogspot.com/2005/04/mein-neuer-blog.html' title='Mein neuer Blog'/><author><name>Mark Mallokent</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15027591526747034977</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
